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Energiewende anno 2205 – PC-Simulation blickt in die Zukunft

Im Test Energiewende anno 2205 – PC-Simulation blickt in die Zukunft

Auf zum Mond: „Anno 2205“ ist der sechste Teil einer der erfolgreichsten PC-Serien aus Deutschland und bringt einschneidende Veränderungen im Spielprinzip mit sich. Ob die Simulation dennoch für anhaltende Aufbau-Unterhaltung sorgt, verraten wir in unserem Test.

Megaprojekte wie hier den Bau der Staudämme werden in "Anno 2205" möglich, indem die Spieler viele kleine Missionen erfüllen.

Quelle: Ubisoft

Die Energiewende ist ein Klacks. Zumindest im Vergleich dazu, wie sich die Computerspieleentwickler bei „Blue Byte“ die Probleme der Menschheit in 200 Jahren vorstellen: Die Energieversorgung der Erde ist nur zu sichern, wenn in großem Stil Ressourcen auf dem Mond abgebaut und zum Heimatplaneten transportiert werden. Einige wenige Unternehmen liefern sich einen Wettlauf um die besten Schollen, siedeln Personal an und ziehen eine Fabrik nach der anderen hoch. Fertig ist das Szenario für das neue „Anno 2205“.

"Anno 2205" ist der sechste Teil einer der erfolgreichsten PC-Serien aus Deutschland und der zweite, der in die Zukunft blickt. Diesmal leiten die Spieler einen Mega-Konzern samt Mondkolonie, um Ressourcen abzubauen und den Energiehunger der Menschheit zu stillen.

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Es ist der sechste Teil einer der erfolgreichsten PC-Serien aus Deutschland und der zweite, der in die Zukunft blickt. Diesmal leiten die Spieler einen dieser Mega-Konzerne, um sich ein Stück vom Mondkuchen abzuschneiden. Die Anno-Grundformel behält dabei ihre Gültigkeit: Der Aufbau von Kolonien gelingt nur, wenn die Bedürfnisse der Siedler befriedigt werden. Dazu gehört insbesondere, bestimmte Waren zu produzieren. Mit dem Status der Einwohner wachsen allerdings auch ihre Ansprüche, die bald nur noch zu erfüllen sind, wenn Güter über Handelsrouten herangeschafft werden.

Erde und Mond im komplexen Zusammenspiel

Daneben wartet „Anno 2205“ allerdings nicht nur mit neuen Gebäuden und Produktionsketten auf, sondern auch mit einschneidenden Veränderungen im Spielprinzip. Die Unternehmen errichten ihre Dependancen gleich in drei verschiedenen Zonen mit ihrer jeweils ganz eigenen Lebenswelt – zwei auf der Erde, eine auf dem Mond. Diese müssen parallel bewirtschaftet werden, was sich schnell als komplexes Unterfangen herausstellt.

Die zweite große Neuerung: Kämpfe sind aus dem Alltagsgeschäft ausgelagert. Niemand muss mehr Sorge haben, dass die eigenen Siedlungen einem Angriff zum Opfer fallen. Dennoch lassen sich in speziellen Gebieten Seeschlachten führen, um an zusätzliche Ressourcen zu gelangen. Anfangs lockern diese Auseinandersetzungen das Spiel auf, doch langfristig fehlt die Abwechslung.

So ist „Anno“ mittlerweile noch viel mehr Städtebau- und Wirtschaftssimulation als Echtzeitstrategie. Fans der alten Serienteile könnten damit ihre Probleme haben. Dennoch ist „2205“ eine gelungene Neuauflage, die – aktuelle Hardware unbedingt vorausgesetzt – nicht nur optisch einen sehr guten Eindruck macht, sondern auch über viele Stunden am PC fesselt.

Von Michael Frömmert

Wertung und Eckdaten

4,5 von 5 Punkten

Genre: Aufbau-Echtzeitstrategie
Erscheinungsdatum: 3. November 2015
Plattform: PC
Preis: ca. 60 Euro
Jugendfreigabe: ab sechs Jahren
Entwickler: Blue Byte
Publisher: Ubisoft
Website: anno-game.ubi.com

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