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Traumwelt aus Knete: „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ im Test

Jump'n'Run für Wii U Traumwelt aus Knete: „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ im Test

Mit dem bunt animierten Knetball Kirby bringt Branchenriese Nintendo einen seiner bekanntesten Helden zurück. Ob sich in „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ eine Reise mit dem knuddeligen Helden nach Dream Land lohnt, klären wir in unserem Test.

Wir haben „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ für Wii U getestet.

Quelle: Nintendo

Eine rosa Kugel malt sich ihren Weg: Worum geht es in „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“?

Heller Aufruhr im Dream Land: Der Fantasiewelt wurde jegliche Farbe entrissen. Der rosafarbene Knetball Kirby hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zurückzubringen. Leichter gesagt als getan, denn er muss insgesamt sieben Abschnitte durchqueren und auf seinem Weg zahlreiche Gegner besiegen und Rätsel lösen.

„Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ erscheint exklusiv für Nintendos Spielkonsole Wii U. Der knuddelige Protagonist vom Planeten Popstar wird indessen nur indirekt gesteuert. Denn erst durch die Unterstützung der Fee Eline – sie zeichnet ihm regenbogenfarbene Bahnen, auf denen Kirby dann nachkullert – kann er die vielen Feinde in die Schranken weisen.

Während wir Kirby also den Weg vormalen, sammelt er klaglos Schatztruhen und Extraleben ein, weicht Hindernissen aus und stellt sich den riesigen Level-Endbossen. Bei der Gestaltung der Regenbogenlinien wird man schnell zum Profi: Wer zum Beispiel einen Looping auf dem Touchpad zieht, stattet Kirby mit noch mehr Schwung aus. Zudem müssen die Regenbogenseile dazu verwendet werden, Wasserfälle zu stoppen oder versteckte Bereiche freizulegen.

Screenshots aus „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“: Mit dem bunt animierten Knetball Kirby bringt Branchenriese Nintendo einen seiner bekanntesten Helden zurück.

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Finger oder Stylus: Wie funktioniert die Steuerung mit dem Touchpad der Wii U?

Mithilfe des Touchscreens der Wii U steuern wir Kirby durch eine bunte Welt aus Knetmasse. Und das klappt auch außerordentlich gut. Um die Linien zu ziehen, auf denen der rosa Held durch die Level rollt, benutzen wir einen Touchpen, den sogenannten Stylus. Punktgenau und ohne Aussetzer akzeptiert die Konsole die Steuerungsbefehle.

Die Handhabung ist sehr intuitiv und damit ist „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ auch für Kinder bestens geeignet. Sie können sogar direkt mit dem Finger auf der Bildschirmoberfläche entlangfahren – Nintendos Wii U erkennt auch das problemlos. Somit wird die Jagd nach Sternen, die als Währung in der Traumwelt gelten, ein sprichwörtliches Kinderspiel.

Das sollten Eltern über "Kirby" wissen

Spielspaß-Wertung und Eckdaten

„Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ zeigt eindrücklich, wie ein Touchpad bei Videospielen wirkungs- und sinnvoll eingesetzt werden kann. Dadurch, dass man direkt mit dem Bildschirm agiert, stellt sich auch ein anderes Spielgefühl ein. Alles ist ständig und immer im Fluss, Hektik kommt dabei trotzdem praktisch nie auf. Dafür funktioniert die zuverlässige Steuerung einfach zu gut.

Toller Genremix, kurze Spieldauer: Was sind die Stärken und Schwächen des Titels?

Nintendos neues Jump ’n’ Run erfordert Koordination, wird aber nie übermäßig schwer. Sobald man den Bogen raus hat und wilde Achterbahnlinien in den Himmel malt, wird man eins mit Kirby. Der Titel bietet viel kurzweiligen Spielspaß, der leider nach knapp fünf Stunden schon zu Ende ist. Puzzles sorgen für knifflige Mysterien, in manchen Abschnitten steuern wir den Knetball auch als Panzerfahrer, U-Boot-Kapitän oder als Rakete.

„Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ wartet auch mit einem Multiplayer-Modus auf. Bis zu drei Freunde, die jederzeit einsteigen können, unterstützen den Spieler dann. Leider ist die Mehrspielervariante aber nicht so perfekt ausbalanciert wie die alleinige Regenbogen-Kullerei. Größere Online-Funktionen oder weltweite Bestenlisten sucht man vergeblich.

Das Spiel zeichnet sich durch eine intuitive Handhabung aus.

Das Spiel zeichnet sich durch eine intuitive Handhabung aus.

Quelle: Nintendo

Die unumstrittenen Stars des Titels sind die fantasievolle Optik und die innovative Steuerung. Auch die Boss-Kämpfe enttäuschen ein wenig, da sie sich zu sehr wiederholen. Unter dem Strich bietet der neue Kirby-Teil aber sehr viel Abwechslung.

Spannender Rätsel- und Malspaß für Kinder und Junggebliebene – unser Fazit:

Kirby, die lebende Knetmurmel, sorgt auf der Wii U für viel gute Unterhaltung. Sowohl Kinder als auch ältere Spieler werden gleichermaßen angesprochen. Denn das Design der Traumwelt ist ein Augenschmaus, die Rätsel sind gut ausbalanciert und die punktgenaue Steuerung ist über jeden Zweifel erhaben.

Die besondere Stärke von „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ liegt im gelungenen Genremix. Denn um erfolgreich ein Level zu bewältigen, braucht es oft mehr als pure Fingerfertigkeit mit dem Stylus. Auch Timing und die richtigen Idee spielen eine wichtige Rolle, um Kirby zum Ausgang zu führen.

Leider ist der neue Streich von Branchengigant Nintendo ein bisschen kurz geraten. Denn die Knet-Landschaften aus Lava und Sand, grünen Weiden und Höhlen bürgen für Motivation. Nicht nur Kinder dürften Spaß an „Kirby und der Regenbogen-Pinsel“ haben. Wer den rosa Ball einmal mit Karacho und einem eleganten Pinselstrich hoch in den Himmel geschossen hat, nimmt den Touchpen nicht wieder so schnell aus der Hand.

Marc Bohländer

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Kirby und der Regenbogen-Pinsel

Wir bewerten die Spiele in unseren Tests auf einer Skala von fünf Punkten. Unsere Einschätzung zu "Kirby und der Regenbogen-Pinsel" sowie ein paar zusätzliche Kurzinfos erhalten Sie hier.

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