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Mini-Skateboards mit Motor erobern die Schreibtische

"Tony Hawk Circuit Boards" im Test Mini-Skateboards mit Motor erobern die Schreibtische

Fingerskateboards waren gestern. Inzwischen erobern Mini-Bretter mit Antrieb und Fernsteuerung die Schreibtische und Kinderzimmer. Wir haben die von Skate-Profi und Videospiel-Legende Tony Hawk lizenzierten „Circuit Boards“ getestet.

Fingerskateboards waren gestern – die motorgetriebenen "Tony Hawk Circuit Boards" werden per Fernbedinung gesteuert. Das erfordert allerdings einige Übung.

Quelle: Jan Bojaryn

Skateboard-Fahren ist riskant und schwierig. All die Tricks und Sprünge, die Kinder und Jugendliche in Videos vorgeturnt bekommen, können sie nur mit viel Talent und Leichtsinn nachahmen. Videospiele wie „Tony Hawk“ sind kein Ersatz – sie ahmen das Spektakel lediglich nach. Da wird der komplexe Akt eines Sprungs zum einfachen Knopfdruck. In der wahren Welt muss der Skater dagegen sein Gewicht verlagern, treten, springen, balancieren.

Dem echten Erlebnis kommt Fingerboarding etwas näher – das Miniatur-Skaten mit Fingern statt mit Füßen ist schon seit den Achtzigerjahren populär. Diesem Hobby haben die „Tony Hawk Circuit Boards“ ein Update verpasst. Hexbug, die Firma hinter den gleichnamigen elektronischen Käfern, hat an die Fingerboards einen Antrieb geschraubt, dazu gibt es die passende Fernsteuerung. Man kann die Bretter auch ohne Antrieb kaufen, mit verschiedenen Designs der Skateboardfirma Birdhouse. Auch Rampen, Rails und ein kompletter Miniaturskatepark sind erhältlich. Die Bauteile kann man immer neu zusammenschrauben.

Mini-Skateboards mit Motor und Fernbedienung für den Schreibtisch: Bilder aus dem Praxis-Test mit den "Tony Hawk Circuit Boards".

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Lange üben für kleine Tricks

In der Praxis ist das Steuern der Mini-Bretter allerdings recht knifflig. Skaten mit dem Circuit Board stellt Spieler vor eine neue Herausforderung und ist noch weiter als Fingerboarding vom Original entfernt. Linke und rechte Rollen können separat vor- und zurückbewegt werden. Spins sind also möglich. Sprünge klappen dagegen nur, wenn man über eine Rampe fährt.

Die Circuit Boards schnurren mit viel Energie durch das Wohnzimmer oder über den Schreibtisch. Um sie zu steuern, braucht man viel Geschick und ein wenig Planungsvermögen. Wie bewegen sich die Rollen bei welchem Trick? Schon einfache Manöver erfordern viel Übung. Ein echter Grind (also das Gleiten auf Bordsteinkanten und Geländern), ein kleiner Transfer von Rampe zu Rampe sind da schon große Triumphmomente.

Mit den Circuit Boards kann man sicher keine allzu verwegenen Zwölfjährigen davon abhalten, sich im Skatepark den Knöchel zu verstauchen. Stubenhocker und Schreibtisch-Artisten aber können davon träumen, ein bisschen verwegener zu sein, als sie eigentlich sind. Und man kann sich immer neue Herausforderungen basteln. Als Pausenfüller und für Kinder, die mit Geduld schrauben und Unfälle bauen, sind die Bretter eine Runde wert.

Jan Bojaryn

Die Tony Hawk Circuit Boards werden von Hexbug hergestellt und verkauft. Bretter mit Antrieb sind ab etwa 15 Euro erhältlich, ein Set mit Halfpipe kostet etwa 30 Euro.

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