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„Splatoon 2“ füllt das Spiele-Sommerloch mit Farbe

Games-Test mit Gewinnspiel „Splatoon 2“ füllt das Spiele-Sommerloch mit Farbe

Mehr Waffen, mehr Modi, mehr Action: „Splatoon 2“ ist für Besitzer einer Nintendo Switch das perfekte Spiel, um das Sommerloch zu überbrücken. Ein spaßiger und kreativer Online-Shooter, in dem mit Farbe statt Kugeln geschossen wird. Wir haben das Spiel getestet. Drei Exemplare gibt es zu gewinnen.

Farben frei! Der Spieler stürzt sich in "Splatoon 2" mit allerhand ausgefallenen Waffen in die Farb-Schlacht gegen andere Spieler.

Quelle: Screenshot Nintendo

Die Nintendo Switch braucht dringend neues Spielefutter. Da kommt der Nachfolger eines der erfolgreichsten Games der Vorgängerkonsole Wii U zum Sommerloch gerade recht: „Splatoon 2“ bietet mehr vom Alten und viel Neues.

Wenig geändert hat sich beim bewährten Spielprinzip: Der Spieler bastelt sich einen Avatar, genannt Inkling, und stürzt sich mit allerhand ausgefallenen Waffen in die Schlacht gegen andere Spieler. Anstatt mit Patronen schießt man hier jedoch mit Farbe, die im Laufe der Matches für herrlich bunte Arenen sorgt. (Hier geht's zum Gewinnspiel!)

Farbenfrohes Geballer: So bunt geht es im Switch-Spiel "Splatoon 2" zur Sache.

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Per Knopfdruck wird der Inkling zum Tintenfisch, als welcher er sich schnell durch die eigene Farbe bewegen kann, was den eigenen Tintenvorrat zugleich auffüllt. Gegnerische Farbe hingegen verlangsamt oder schadet der eigenen Gesundheit. Das führt zu sehr dynamischen bis hektischen, aber immer spaßigen Schlachten. Gewonnen hat nicht das Team, das die meisten Abschüsse einheimst, sondern das die größte Fläche einfärbt. Dank einer Match-Dauer von höchstens drei Minuten ist das Ganze zudem schön kurzweilig.

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Als Belohnung für gewonnene Kämpfe erhalten die Spieler Erfahrungspunkte, mit denen sie neue Waffen und Outfits freischalten. Bezahlt wird dabei mit verdientem Bargeld. Das Shopping in „Splatoon 2“ dient keineswegs nur kosmetischen Zwecken. Die gekauften Items verbessern die Fähigkeiten der Inklings im Kampf und mit Waffen wie Flex-Roller, T-Tuber oder Sprenkler kleckst es sich noch effektiver.

Wie im Vorgänger gibt es wieder eine Solokampagne mit rund 30 Missionen: Kurze Hindernisparcours, die mit klugen Rätsel- und Geschicklichkeitseinlagen sowie einigen kreativen Bosskämpfen fordern. Ganz neu ist der kooperative „Salomon Run“, ein Horde-Modus, in dem man gemeinsam mit anderen Spielern Gegnerwellen überleben muss.

Das Herzstück von „Splatoon 2“ ist und bleibt der klassische Vier-gegen-Vier-Kampf. Hier jedoch ärgern einige Komfortmängel, zum Beispiel, dass die Ausrüstung erst geändert werden kann, wenn man die Spiellobby verlässt. Auch dass bei jedem Spielstart ein einminütiges Video über die „News“ aus der Welt der Inklinge grüßt, nervt recht früh. Und die Tatsache, dass es zurzeit nur acht Arenen gibt, dämpft die Langzeitmotivation ein wenig. Hier aber hat Nintendo bereits Abhilfe in Form von kostenfreien Karten versprochen. Was außerdem fehlt: Ein Splitscreen-Modus, denn aktuell braucht jeder Spieler seine eigene Switch und sein eigenes Spiel.

Fazit: „Splatoon 2“ setzt das gelungene Spielprinzip des ersten Teils fort und erweitert es durch viele kleine Elemente (Waffen und Items) und einige große Neuerungen („Salomon Run“). Für Einzelspieler ist „Splatoon 2“ aufgrund des geringen Umfangs zwar nicht geeignet, dafür aber für alle, die gern mit Freunden oder Fremden in Onlinekämpfen Spaß haben und für eine buntere Welt sorgen wollen.

Von Christian Neffe

Wertung und Infos

4 von 5 Punkten

Genre: Shooter
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2017
Plattformen: Nintendo Switch
Preis: 55 Euro (hier bei Amazon bestellen)
Jugendfreigabe: ab 6 Jahren
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Website: www.nintendo.de

Das sollten Eltern wissen

„Splatoon 2“ ist ein Spiel in typischer Nintendo-Manier: bunt, freundlich, gut gelaunt. Trotz viel „Geballere“ ist das Spiel harmlos, die Waffen und Figuren sind sehr abstrakt und comichaft. Geschossen wird nur mit Farbe. Allerdings ist „Splatoon 2“ auch sehr hektisch und nicht zwangsläufig ein Spiel zum Entspannen. Jüngere könnten deshalb schnell mit Steuerung und Spieltempo überfordert sein. Die USK empfiehlt das Spiel  ab 6 Jahren.

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