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Überleben im Steinzeitpark: „Far Cry: Primal“ im Games-Test

Spiel der Woche Überleben im Steinzeitpark: „Far Cry: Primal“ im Games-Test

Pfeile statt Pistolen: Das Action-Adventure „Far Cry: Primal“ setzt mit der Steinzeit auf ein neues, unverbrauchtes Setting. Auch wenn sich der Titel genau wie seine Vorgänger spielt – die Welt von Oros zieht Spieler durch eine exotische Umgebung in ihren Bann.

Quelle: Ubisoft

Viele erfolgreiche Spieleserien wiederholen sich. Manchmal profitieren sie jedoch von stetigen Verbesserungen und neuen Schauplätzen. So wie der aktuelle Teil der Action-Adventure-Reihe „Far Cry“ aus dem Hause Ubisoft. Denn in „Primal“ geht es weit zurück in der Menschheitsgeschichte. Das neue Setting in der Steinzeit ist frisch und unkonventionell. Protagonist Takkar vom Stamm der Wenja liegt eine üppige, ungezähmte und urzeitliche Welt zu Füßen. Oros – so der Name des fiktiven Landes – muss samt seiner reichhaltigen Flora und Fauna nicht nur entdeckt, sondern auch erobert werden. In der Wildnis überleben nur die Stärksten. Das wusste schon Charles Darwin und gilt auch für Spieler von „Far Cry: Primal“.

Säbelzahntiger zähmen, Mammuts jagen: "Far Cry: Primal" setzt mit der Steinzeit auf ein unkonventionelles Setting. Auf ausgedehnten Erkundungstouren lernen Spieler die vielfältige Flora und Fauna von Oros kennen. (Screenshots: Ubisoft)

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Den Großteil ihrer Zeit verbringen virtuelle Steinzeitkrieger damit, Ressourcen zu sammeln und zu jagen. Denn mit Hilfe von Naturmaterialien, Fellen und Pflanzen lassen sich die eigenen Siedlungen ausbauen und Waffen verbessern. „Primal“ fühlt sich dank seiner offenen Welt wie ein riesengroßer, prähistorischer Freizeitpark mit freilaufenden Wildtieren an. Überall in der endlosen Natur locken Jagdmissionen und humanitäre Aufgaben. Als ganz besonders hilfebedürftig erweisen sich die Stammesmitglieder des Helden. Sie werden von rivalisierenden Kannibalen regelrecht terrorisiert und warten nur darauf, dass ihre Fesseln gelöst werden.

Für die exotisch-authentische Atmosphäre sorgen vor allem die Menschen, die Oros bevölkern. Denn sie unterhalten sich mit dem Spieler in einer künstlichen Sprache, deren Entwicklung das Studio extra bei Sprachwissenschaftlern in Auftrag gab. Um der rudimentären Urzeit-Ausdrucksform folgen zu können, werden Untertitel eingeblendet. Geredet wird in „Far Cry: Primal“ aber ohnehin nicht viel. Die Geschichten des großen Urzeit-Adventures liegen in der Weite des unberührten Landes verstreut. Sogar Bären, Säbelzahntiger und Mammuts lassen sich zähmen und als Reittiere nutzen. Sobald man eines dieser Biester als Kumpan an der Seite weiß, sind Worte sowieso längst überflüssig.

Spielspaß-Wertung und Infos

4 von 5 Punkten

Genre: Action-Adventure
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2016
Plattformen: PC, Xbox One, Playstation 4
Preis: ca. 55 Euro
Jugendfreigabe: ab 16 Jahren
Entwickler und Publisher: Ubisoft
Website: https://www.ubisoft.com/de-DE/game/far-cry-primal/

Das sollten Eltern wissen

Die Urzeit war kein Ponyhof. In Oros, der Welt aus „Far Cry: Primal“, sprechen bei Meinungsverschiedenheiten die Fäuste. Der Titel definiert sich zwar in großen Teilen durch seinen Erkundungscharakter. Wenn es aber dann zur Sache geht und wilde Tiere oder verfeindete Stämme auftauchen, wird es blutig. In der Wildnis gilt das Recht des Stärkeren. Ubisoft inszeniert diese Maxime grafisch eindrucksvoll und explizit. Die USK empfiehlt „Far Cry: Primal“ für Spieler ab 16 Jahren .

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