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Jury-Filmpreis der Berlinale geht an Erfurter Regisseurin

Abtreibungsdrama Jury-Filmpreis der Berlinale geht an Erfurter Regisseurin

Vor der Vergabe der Bären ist bei der Berlinale die Zeit der Preise der Nebenjurys. Zwei deutsche Regisseurinnen freuen sich über Auszeichnungen. Unter den Ausgezeichneten ist auch das Abtreibungsdrama „24 Wochen“ der Erfurter Regisseurin Anne Zohra Berrached.

Gewinnerin des Jurypreises: Anne Zohra Berrached mit ihrem Film "24 Wochen".

Quelle: dpa

Berlin. Vor der Vergabe der Bären ist bei der Berlinale die Zeit der Preise der Nebenjurys. Zwei deutsche Regisseurinnen freuen sich über Auszeichnungen. Festival-Chef Kosslick zeigt sicht schockiert über die Vorfälle in Sachsen. Berlin (dpa) - Zwei deutsche Filme sind wenige Stunden vor der Verleihung der Berlinale-Bären mit Preisen der unabhängigen Jurys ausgezeichnet worden. Das Abtreibungsdrama „24 Wochen“ der Erfurter Regisseurin Anne Zohra Berrached erhielt am Samstag den Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater. Doris Dörries poetischer Spielfilm „Grüße aus Fukushima“ wurde mit dem Preis des Internationalen Verbands der Filmkunsttheater (CICAE) gewürdigt. Mehrere Preise erhielt auch die Lampedusa-Doku „Fuocoammare“ von Gianfranco Rosi.

Vor der Bekanntgabe der Preise zeigte sich Berlinale-Direktor Dieter Kosslick entsetzt über die fremdenfeindlichen Proteste vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Clausnitz. „Ich konnte nicht glauben, dass es solche Bilder in Deutschland noch einmal geben kann“, sagte er sichtlich bewegt. Traditionell werden die Preise der unabhängigen Jurys wenige Stunden vor der Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären verliehen.

„Fuocoammare“-Regisseur Rosi durfte gleich mehrfach auf die Bühne: Er wurde mit dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet und erhielt auch den Filmpreis von Amnesty International. Auch die Leserjury der „Berliner Morgenpost“ kürte die Doku über den Alltag auf der italienischen Insel Lampedusa und das Flüchtlingssterben im Mittelmeer zum Sieger. Die „Tagesspiegel“-Leserjury sah die tschechisch-französische Produktion „Nikdy nejsme sami“ (We Are Never Alone) von Petr Vaclav vorn. Bereits am Freitagabend war der österreichische Film „Kater“ von Regisseur Händl Klaus beim 30. Teddy Award, dem schwul-lesbischen Filmpreis, als bester Spielfilm ausgezeichnet worden.

LVZ

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