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Neuer Tatort aus Dresden entzweit Publikum

TV-Premiere Neuer Tatort aus Dresden entzweit Publikum

Gemischte Gefühle vor dem Fernsehbildschirm: Die Premiere des neuen Tatorts aus Dresden hat nicht nur vor den heimischen Geräten, sondern auch im Internet zwiegespaltene Reaktionen ausgelöst.

Der erste Dresden-"Tatort" rund um das neue Ermittlerteam ist beim Publikum sehr unterschiedlich angekommen.

Quelle: dpa

Dresden. Wie im Vorfeld prognostiziert hat der neue Dresden-Tatort das Publikum entzweit. Ob in den Kneipen, vor dem heimischen Fernseher oder vor allem in den sozialen Netzwerken: Die Meinungen gingen masiv auseinander. Kalt ließ die Premiere der neuen sächsischen Ermittler die Wenigsten. 3500 Reaktionen und 2500 Kommentare bei Facebook bis Sendungsende sprechen eine deutliche Sprache.

"Glatte Note 5" heißt es bei den einen. Hunderte verkündeten, dass sie vorzeitig abgeschaltet hätten. Dem einen wurde zu viel genuschelt, anderen zu wenig gesächselt. Manchen war die Story zu viel Klamauk, anderen zu dünn und für einige "schlicht eine Zumutung".

Während Martin Brambach bei den meisten Kritikern gut wegkam, ernteten Alwara Höfels und Karin Hanczewski mehr Kritik. Die Strategie, zur Premiere die Rolle der starken Frauen in den Mittelpunkt zu stellen, wurde als "pseudoemanzipiert" oder zu klischeehaft bemängelt. Apropos Klischee: Unter den Dresdner Zuschauern kam der Schlager-Fan aus dem Plattenbau wie zu erwarten weniger gut an.

Neuer Dresden-Tatort

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Doch das neue Ermittlerteam bekommt auch jede Menge Lob. "Sehr geil", hieß es, genauso wie "ich habe diesen Tatort genossen". Dass Ralf Hussmann (Stromberg) einen etwas anderen Krimi geschrieben hat, wurde von Befürwortern als erfrischend, locker flockig oder "eine glatte 1" gelobt. "Das Team hat Potenzial", befanden viele. Einige urteilten übrigens auch ganz salomonisch: "Es kann ja nicht immer jedem gefallen".

So urteilt die Twitter-Community über den Dresden-Tatort:


Mit einer Quote von 9,55 Millionen Zuschauern holte „Auf einen Schlag“ einen Marktanteil von 25,4 Prozent. Zum Vergleich: Das Leipziger Ermittlerduo Simone Thomalla und Martin Wuttke hatte sich im April vor 10,06 Millionen Zuschauern in den Ruhestand verabschiedet.

Drehbuchautor Husmann hatte sich für seinen ersten Tatort die Volksmusik-Szene ausgesucht, weil dort nach eigenen Worten "noch Rock n' Roll drin ist". In der Schlagerszene löste der Film allerdings Empörung aus. "Das Drehbuch kann nur ein Mann geschrieben haben, der von banalen Vorurteilen gegenüber Volksmusik geprägt ist und sich nie wirklich mit uns beschäftigt hat", sagte Musiker Heino (77) der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Dieser "Tatort" war überflüssig und verhöhnt nicht nur meine Kollegen, sondern auch unsere vielen Fans."

"Den Tatort-Machern ist nichts Besseres eingefallen, als unsere Branche gehörig durch den Dreck zu ziehen. Schade, dass man uns Volksmusiker immer so negativ darstellen muss", sagte das Schunkel-Duo Marianne (63) und Michael (66) dem Blatt.

"Auf einen Schlag" hieß der erste Dresden-Tatort, der am Sonntagabend über die Fernsehbildschirme flimmerte. Vor der Dresdner Kulisse - vor allem im Zwinger spielte die Geschichte - löst das Ermittlerteam einen Mord in der Schlagermusik-Szene.

LVZ

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