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Staatsbesuch am Leipziger Hauptbahnhof: Olli Dietrich spielt Reporter

„Der Sandro-Report“ Staatsbesuch am Leipziger Hauptbahnhof: Olli Dietrich spielt Reporter

Im Leipziger Hauptbahnhof trifft der König von Bhutan ein – jedenfalls in Sandro Zahlemanns „Livereportage“. Zahlemann ist Reporter und die neueste Kunstfigur von Komiker Olli („Ditsche“) Dietrich – am Donnerstagabend wird die Persiflage um 22.45 Uhr über die ARD ausgestrahlt.

Olli "Sandro Zahlemann" Schulze berichtet vom Leipziger Hauptbahnhof

Quelle: Leipzigreport / dpa

Leipzig. Unterhaltungskünstler Olli Dittrich schlüpft in seine nächste schrille Rolle. Zuletzt verkörperte der 59-Jährige in einer TV-Satire mit „Schorsch Aigner“ einen Mann, der vorgibt, in sämtlichen historischen Auftritten Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer vertreten zu haben. Jetzt bekommt Dittrich am Donnerstag (22.45 Uhr) für den „Sandro-Report“ 30 Minuten Sendezeit im Ersten - darin spielt er den rastlosen Reporter Sandro Zahlemann, der schon in Dittrichs Formaten „Frühstücksfernsehen“ und „Das Talk-Gespräch“ mitwirkte.

Der Film „Der Sandro-Report: Zahlemann LIVE“ wurde in einem Stück ohne Kamerastopp gedreht, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mitteilte. Zahlemann berichtet vom Staatsbesuch des Königs von Bhutan. Doch der Zug mit den Staatsgästen verspätet sich erheblich, und Zahlemann nutzt die Zeit, um Insiderinformationen zu sammeln und der versammelten Reporterkonkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. „Unser Mann ist stets am Ball, immer einen Hauch schneller und früher vor Ort als die Kollegen“, sagt Dittrich über Zahlemann. „Das macht ihn so wertvoll, auch wenn es noch nichts zu sehen gibt.“

Die Arbeit an dem ganzen Stück sei ein „Ritt auf der Rasierklinge“ gewesen – mit fast 100 Komparsen im Leipziger Hauptbahnhof. „Die Parodie ist doch umso stärker, je authentischer alles ist“, sagte Dittrich weiter. „Bei einer Live-Reportage bedeutet das, alles muss auch wirklich live sein. Daher wurde das gesamte Ereignis, also alle dramaturgisch beabsichtigten Inhalte, alle vermeintlichen Zufälle und spontanen Ereignisse in Bewegung und Bild, zuvor minutiös choreografiert und geprobt.“ Seine Texte seien zwar inhaltlich vorbereitet, aber gesprochen aus dem Stegreif.

Sendetermin: Donnerstag, 7. Januar, 22.45 Uhr, ARD

LVZ

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