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100 Facetten des 1000-jährigen Leipziger Stadtjubiläums – Teil 36: die Stadtbibliothek

100 Facetten des 1000-jährigen Leipziger Stadtjubiläums – Teil 36: die Stadtbibliothek

Im Jahr 1015 wurde "urbe libzi" erstmals urkundlich erwähnt. Zum Jubiläum der Stadt 2015 präsentiert die Serie "Da staunst du - " 100 Facetten der 1000-Jährigen.

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Stadtbibliothek (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Heute Teil 36: die Stadtbibliothek. Acht Figuren schmücken die Hauptfassade der Stadtbibliothek am Leuschnerplatz, die die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes als Museum für Völkerkunde sowie Kunstgewerbe sichtbar machen.

 Der Jurist Dietrich von Bocksdorf (gestorben 1466) stiftete dem Leipziger Rat 42 Bücher, die an Juristen, Ärzte und Apotheker ausgeliehen werden. Diese erste städtische Bücherei gilt als Keimzelle der Rats- und späteren Stadtbibliothek. Deren Geschichte beginnt mit der Stiftung des Advokaten Huldreich Groß ( gestorben 1677).

 2013 konnten die Städtischen Bibliotheken fast 4,5 Millionen Entleihungen verbuchen. Würden alle Medien nebeneinandergelegt, ergebe dies eine Strecke von 900 Kilometern - das entspricht der Route von Kiel nach München.

 Etwa 783 000 Medien gehören zum Bestand der Städtischen Bibliotheken, darunter Sach- und Fachbücher, Belletristik, Ratgeber, Sprachkurse, Wörterbücher, Landkarten, Notendrucke, Computer- und Konsolenspiele, CDs, DVDs und E-Books. Die Stadtbibliothek hat 430000 Medien.

 984 000 Besucher kamen im Vorjahr ins Haupthaus oder in eine der 15 Zweigstellen sowie den Bücherbus, das ist ein Zuwachs von 84 000 Nutzern gegenüber 2012. Dazu kommen virtuelle Besuche bei Internet und Onleihe, die von 1,6 Millionen auf fast 2,4 Millionen gestiegen sind.

 Die Sortieranlage hinter den Rückgabeautomaten bewältigt 4500 Medien am Tag.

 In den Tresoren schlummern wertvolle Originale. Vor allem die Musikbibliothek mit zum Teil sehr seltenen Beständen an Autographen, Handschriften, Erst- und Frühdrucken, Musikliteratur und Musikalien, Tonträgern, Archivfilmen, Bildern, Grafiken und Medaillen ist eine Schatzkammer.

 Das kleinste Buch stammt aus der Edi- tion Leipzig, 1971. Das Bilder-ABC von Egon Pruggmayer misst 3 mal 2,5 Millimeter. Am meisten ausgeliehen wurden das Kinderbuch "Conni rettet die Tiere", der Reiseführer Florenz und die Medici-Biografie.

 Im Vorjahr wurden 136 Fundsachen ans Fundbüro geschickt, darunter 24 Mützen und 16 Handschuhe sowie 1 Paar Damenstiefel und ein silberner Styroporschädel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2014

Mathias Orbeck

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