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13. Filmkunstmesse in Leipzig überrascht Kinobesucher mit bunter Genre-Mischung

13. Filmkunstmesse in Leipzig überrascht Kinobesucher mit bunter Genre-Mischung

Programmheft studieren und Glück haben - mit dieser Strategie fährt das Publikum bei der 13. Filmkunstmesse am besten. Ab Montag werden 67 Arthouse-Streifen an Leipziger Leinwände geworfen, 37 davon kann sich das gemeine Kinovolk anschauen.

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Szene aus "Blancanieves".

Quelle: PR

Leipzig. Eine Jury, und damit eine Film-Auswahl, gibt es nicht - Filmverleiher schicken ihre Besten ins Rennen. Für die nicht fachkundigen Besucher heißt es daher: Film-Wundertüte aussuchen, aufmachen und sich überraschen lassen. Wir haben schon mal hineingegriffen:

Preisgekrönt:

La Vie d'Adèle (Frankreich 2013, OmU). Die Liebesgeschichte zweier Frauen gewann in Cannes die Goldene Palme - zum ersten Mal wurden auch die Hauptdarstellerinnen, Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux, ausgezeichnet. Die Story: Die jugendliche Adèle trifft auf Studentin Emma - es ist Liebe auf den ersten Blick. Der französisch-tunesische Regisseur Abdellatif Kechiche ("Couscous mit Fisch") illustriert die Liebesgeschichte mit leidenschaftlichen Sexszenen. Die Beziehung muss sich alltäglichen und grundlegenden Problemen, verschiedenen Lebenseinstellungen und Ansichten, stellen. Der Film wird zur Eröffnung der Messe am 16. September, 19 Uhr, in den Passage Kinos gezeigt.

Schwarzweiß:

Blancanieves (Spanien 2012, OmU). Im Spanien der 20er-Jahre entflieht Carmen, die Tochter eines gefeierten Matadors, der bösen Stiefmutter und schließt sich einer Gruppe kleinwüchsiger Toreros an. Sie machen Carmen zum Star ihrer Show. Der Stummfilm gewann zehn Goyas (dem spanischen Oscar), unter anderem für den besten Film, und wurde für den amerikanischen Oscar ins Rennen geschickt. Zu sehen am 18. September, 22 Uhr, Passage Kinos und am 20. September, 22 Uhr, Schauburg.

Schwarzer Humor:

Jackpot (Norwegen 2011, DF). Oscar erwacht am Boden eines Striplokals, ist von Leichen umgeben und hat ein Gewehr in der Hand. Beim Verhör mit Kommissar Solør setzen sich die Erinnerungsstücke zusammen. Verfilmung einer Geschichte des norwegischen Bestseller-Autors Jo Nesbø. Der grotesk-absurde Humor geht haarscharf an die Grenzen der Albernheit. Am 18. September, 24 Uhr, Passage Kinos.

Verstörend:

A Touch Of Sin (China 2013, OmU). Chinesisches Kino für Fortgeschrittene. Regisseur Jia Zhangke zeigt die Schicksale von vier Menschen - eines rebellierenden Minenarbeiter, eines Wanderarbeiters, einer gedemütigten Sauna-Rezeptionistin und eines jungen Fabrikarbeiters auf Arbeitssuche - in einem bildgewaltigen Epos, das von Martial Arts und traditioneller chinesischer Oper inspiriert ist. 17. September, 22 Uhr, Passage Kinos.

Melodramatisch:

Zaytoun. Geborene Feinde - echte Freunde (Großbritannien/ Israel 2012, DF). Der israelische Regisseur Eran Riklis thematisiert Einzelschicksale während des Nahostkonflikts. Aus Feinden - dem palästinensischen Jungen Fahed und dem israelischen Kampfpiloten Yoni - werden Weggefährten. Während Yoni nach Hause zurückkehren möchte, will Fahed unbedingt den letzten Willen seines verstorbenen Vaters umsetzten: einen Olivenbaum der Familie ins Heimatdorf bringen. Am 18. September, 20.45 Uhr, Schauburg.

Auch die Prominenz gibt sich die Klinke in die Hand:

Zum Eröffnungsfilm "Global Player - Wo wir sind isch vorne!" kommt Regisseur Hannes Stöhr am Montag, 16. September, in die Schauburg. Der Film startet um 20 Uhr.

Schauspieler Benno Fürmann erscheint mit Kollegen bei der Vorstellung des Films "Der blinde Fleck" am Dienstag, 17. September. Filmstart ebenfalls um 20 Uhr. Am selben Abend stellt Regisseur Robert Thalheim seinen Film "Eltern" vor: Ab 20 Uhr in den Passage Kinos.

Zur Premiere des Films "Zum Geburtstag" erscheint Regisseur Denis Dercourt mit den Hauptdarstellern Marie Bäumer, Saskia Rosendahl, Sylvester Groth und Sophie Rois am Mittwoch, 18. September, in den Passage Kinos. Start: 19.30 Uhr. Eine Stunde später geben sich im Nebensaal Heiko Pinkowski, Hauptdarsteller in "Ich fühl mich Disco", und Regisseur Axel Ranisch die Ehre.

Zu guter Letzt redet Regisseur Lars Kraume am Donnerstag, 19. September, in den Passage Kinos über den Film "Meine Schwestern". Um 19 Uhr geht's los.

Zum Ende der Messe werden die besten Filme mit dem

Gilde-Filmpreis, dem Publikumspreis und dem Preis der Jugendjury

geehrt. Verleihung am Donnerstag, 19. September, 20 Uhr, im Alten Landratsamt Leipzig, Tröndlinring 3. Den Gewinnerfilm des Publikumspreises können Besucher am Freitag, 20. September, ab 19.30 Uhr, beim abschließenden Open-Air auf der Feinkost noch einmal sehen.

Lisa Berins

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