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20 Jahre Euro-Scene Leipzig: Kein anderes Festival hat "diesen Querschnitt"

20 Jahre Euro-Scene Leipzig: Kein anderes Festival hat "diesen Querschnitt"

Leipzig. Das Leipziger Euro-Scene-Festival für zeitgenössisches Theater und Tanz geht in seinem Jubiläumsjahr auf "Spurensuche".

Zum 20-jährigen Bestehen solle ein Resümee gezogen werden aus der eigenen Entwicklung, und es solle Weichenstellungen für die Zukunft geben, sagte Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff am Mittwoch in Leipzig. Die Schirmherrschaft des Jubiläumsjahrgangs hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich übernommen.

Vom 2. bis 7. November stehen 25 Vorstellungen in neun teils ungewöhnlichen Spielstätten wie der ehemaligen Hauptpost am Augustusplatz an. Eröffnet wird die Euro-Scene am 2. November im Centraltheater mit einem Stück des belgischen Choreographen Alain Platel. "Out of context – for Pina" ("Außerhalb des Zusammenhangs – für Pina") ist eine Hommage an die 2009 gestorbene Ausnahme-Choreografin Pina Bausch.

"Hier trifft sich ganz Europa", betonte Wolff. Ein wichtiger Schwerpunkt im Programm wird wieder Osteuropa sein. Erstmalig sei das Kosovo vertreten; Bekim Lumi zeige ein "kleines humorvolles Stück", sagte Wolff. Zum ersten Mal bei der Euro-Scene dabei sei auch der italienische Gesellschaftskritiker Pippo Delbono mit seiner Compagnie. Ein „alter Bekannter“ dagegen bildet den Abschluss des Festivals: Angelin Preljocaj aus Frankreich war schon mehrfach Gast der Euro-Scene und beschließt den Jubiläumsjahrgang am 7. November in der Peterskirche mit seinen "Empty Moves".

Finanziert wird die Euro-Scene von der Stadt Leipzig und dem Freistaat Sachsen sowie Sponsoren. Leipzigs Kulturdezernent Michael Faber kündigte an, die - unter Sparzwang stehende - Stadt wolle die 2010 auslaufende Rahmenvereinbarung über 180.000 Euro Zuwendung verlängern und den Betrag eventuell sogar erhöhen. "Im schlechtesten Fall werden wir bei den 180.000 bleiben", sagte Faber.

dpa/ar

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