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Altenburger Festspiele legen 2012 eine Pause ein und wechseln den Namen

Altenburger Festspiele legen 2012 eine Pause ein und wechseln den Namen

Die überregional bekannten Altenburger Festspiele machen im kommenden Jahr eine Pause. Das habe der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, teilte ein Sprecher am Freitag mit.

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Die Altenburger Festspiele legen eine Pause ein (Archivfoto).

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Zugleich werden sie künftig unter neuem Namen firmieren. Aus den Prinzenraub-Festspielen werden dann die „Altenburger Barbarossa Festspiele“. Von dem Themenwechsel zu Kaiser Barbarossa erhoffen sich die Veranstalter eine größere überregionale Ausstrahlung des Freiluftspektakels. Grund für die Pause im kommenden Jahr ist das Deutsche Trachtenfest, das 2012 mit bis zu 50 000 Besuchern in Altenburg und Umgebung ausgetragen wird und viele Ressourcen bindet.

Die Festspiele im Hof des Residenzschlosses haben seit 2005 die Entführung der beiden Wettiner-Prinzen Ernst und Albrecht im Jahr 1455 mit Stunts, Musik, Tieren und Massenszenen auf die Bühne gebracht. Allein vorigen Sommer lockte das Spektakel mehr als 12 000 Besucher an. In diesem Jahr ist das Kidnapping nun zum vorerst letzten Mal in der Zeit vom 23. Juni bis 10. Juli als Theaterstück zu sehen. Von 2013 bis zunächst 2015 soll dann das Thema Barbarossa und Altenburg im Mittelpunkt stehen. Friedrich I. war von 1165 bis 1188 sechsmal in Altenburg. In seinem Beisein wurde 1172 das Kloster „Rote Spitzen“ geweiht.

Das Theater Altenburg-Gera wird anders als in den Vorjahren schon 2011 nicht mehr als Mitveranstalter der Festspiele auftreten. Grund sind die Einsparungen infolge der massiven finanziellen Probleme des Theaters. Es wird nur noch Künstler gegen Honorar für das Spektakel ausleihen. Den Angaben zufolge billigte der Stadtrat am Donnerstagabend einstimmig den Wirtschaftsplan des Theaters für 2011. Er sieht vor, die Zahl der Vorstellungen in der kommenden Spielzeit von mehr als 1000 auf nur noch etwa 700 pro Jahr zu verringern. Auch soll es deutlich weniger neue Produktionen geben.

dpa

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