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Aufbau für 21. Filmnächte am Elbufer hat begonnen: mehr als 150.000 Besucher erwartet

Aufbau für 21. Filmnächte am Elbufer hat begonnen: mehr als 150.000 Besucher erwartet

Zu den traditionellen Filmnächten am Elbufer wollen die Veranstalter dieses Jahr 60 Filme und zwölf Konzerte präsentieren. Insgesamt werden zur 21. Auflage des Spektakels vom 24. Juni bis 22. August mehr als 150.000 Besucher erwartet.

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Quelle: Bettina Winkler

Dresden. Neben den Auftritten der Bands Unheilig und Beatsteaks gehören die Teledisco zum Stadtfest und die Deutschlandpremiere des Streifens „Mein bester Feind" zu den Höhepunkten des Programms.

„Wir freuen uns, den Besuchern ein hochkarätiges Film- und Konzerterlebnis bieten zu können", sagte Jörg Polenz, einer der Geschäftsführer der Pan GmbH, Veranstalter des Filmnächte. Zum Auftakt am 24. Juni (Beginn 21.30 Uhr, Einlass ab 20 Uhr) wird die Zirkusromanze „Wasser für die Elefanten" gezeigt. Zudem gibt die Dresdner Philharmonie im Vorfeld ein etwa viertelstündiges Konzert mit Stücken, die sich im weitesten Sinne auf den Film beziehen.

Der Film „Mein bester Feind" mit Moritz Bleibtreu wird am 20. August - einen Tag bevor er in die Kinos kommt - in Dresden uraufgeführt. Dazu wird auch Regisseur Wolfgang Murnberger und seine Filmcrew erwartet. Außerdem ist eine Neuaufführung des Defa-Streifens „Die Taube auf dem Dach geplant", zu der am 20. Juli auch die Regisseurin Iris Gusner und ein Hauptdarsteller erwartet werden. Der 1973 fertiggestellte Film wurde in der DDR nicht zur Aufführung freigegeben, die Kopien vernichtet. Erst als nach dem Mauerfall eine Arbeitskopie auftauchte, konnte der Film restauriert werden. Im Programm finden sich aber auch bekannte Streifen wie „Hangover 2", „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder „Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten". Klassiker wie „Dirty Dancing" und „The Big Lebowski" werden auch dieses Jahr nicht fehlen. Bei der Trash Nacht am 10. August setzen die Macher des Open-Air-Kinos diesmal auch zwei Animationsfilmmacher aus dem Raum Leipzig, darunter Falk Hühne, der Schöpfer der Figur „Ulkbär".

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Dresden. Zu den traditionellen Filmnächten am Elbufer wollen die Veranstalter dieses Jahr 60 Filme und zwölf Konzerte präsentieren. Insgesamt werden zur 21. Auflage des Spektakels vom 24. Juni bis 22. August mehr als 150.000 Besucher erwartet. Neben den Auftritten der Bands Unheilig und Beatsteaks gehören die Teledisco zum Stadtfest und die Deutschlandpremiere des Streifens „Mein bester Feind".

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Gleich drei Konzerte wird die bekannte deutsche Popband Unheilig geben. Die beiden Auftritte am 8. und 9. Juli sind bereits ausverkauft, für den Termin am 7. Juli seien noch Karten zu haben. Ebenfalls ausverkauft sind die beiden Konzerte von Roland Kaiser am 5. und 6. August. „Für das erste Konzert waren die Karten innerhalb weniger Stunden ausverkauft, weshalb wir gleich noch einen zweiten Termin nachgeschoben haben", sagte Annegret Kalus vom Konzertveranstalter Semmelweis Concerts aus Bayreuth. Die Agentur holt im Rahmen der Filmnächte auch die Beatsteaks (2. Juli) und die Söhne Mannheims (21. Juli) ans Elbufer.Ein großes Fragezeichen stand zwischenzeitlich hinter dem Auftritt Helge Schneiders am 14. August. Nachdem er in Wien ein Konzert abbrechen musste, gehe es ihm aber schon deutlich besser. „Ich soll beste Grüße ausrichten", sagte Johannes Vittinghof, ebenfalls Geschäftsführer der Pan-Gesellschaft. Er habe jetzt schon vor seinem Auftritt in Dresden „Buchsen voll".Gleich zu Beginn der Filmnächte wird am 25. Juni der Kabarettist und studierte Mediziner Eckart von Hirschhausen erwartet. „Das ist das erste und letzte Open Air mit Eckart von Hirschhausen", sagte Stefan Schepnitz von der Agentur Absolut Entertainments, die den Künstler zu einem Auftritt am Königsufer überreden konnte. Normalerweise trete von Hirschhausen grundsätzlich nicht unter freiem Himmel auf. „Das macht er nur, weil er Dresden mag", so Schepnitz.Als Beitrag zum Dresdner Stadtfest steuern die Filmnächte am 20. August eine Teledisco bei. Dafür haben die Veranstalter das gleichnamige VJ-Team gewonnen. Bei der Disco werden verschiedene Musikclips gezeigt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos.Im Gegensatz zum Vorjahr wird es diesmal keine iPhone-App mit dem Programm und Infos rund um die Filmnächte geben. Nachdem die Filmnächte im vergangenem Jahr Verlust gemacht hatten, wie Polenz einräumte, habe man diesmal genau hinschauen müssen, was man lieber weglässt. Außerdem seien die verschiedenen technischen Standards mit Android und iPhone sehr komplex. „Wir lassen uns Zeit und machen das für nächstes Jahr richtig", sagte Polenz.Eine Übertragung der Frauen-Fußball-WM wie im vergangenem Jahr bei der Männer-Weltmeisterschaft wird es nicht geben. „Das haben wir ausgeschlossen", sagte Polenz, der davon überzeugt ist, dass die WM nicht genügend Menschen zum Public Viewing locken würde.Unterdessen wird am Königsufer fleißig gewerkelt. Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Vom Lounge-Bereich sind bereits die Überdachungen zu sehen. Im Gegensatz zu den „normalen" Sitzreihen bietet die Lounge bequemen Filmgenuss zum Aufpreis von fünf Euro. Wer gemütlich sitzen möchte, und sich die fünf Euro sparen möchte, kann einen der 20 von der AOK gesponserten Sitzplätze ergattern. Einzige Bedienung: Auf diesen Plätzen ist das Rauchen verboten. Neu sei zudem, dass es im Filmnächte-Wohnzimmer eine kleine Bar geben wird. Wer hier Platz nehmen möchte, muss allerdings schnell sein, da für die besonderen Plätze die regulären Eintrittskarten gelten.Der Eintritt zu normalen Filmvorführungen kostet sieben Euro, an den Drewag-Kinotagen sechs Euro. Wer beim Sparkassen-Mitternachtskino (Spätvorstellungen ab 23.30) dabei sein möchte, zahlt fünf Euro. Weitere Informationen und das gesamte Programm gibt es auf der Homepage der Filmnächte.

Sebastian Kositz

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