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Auflauf der Top-Stars in Leipzig

Konzertjahr 2016 Auflauf der Top-Stars in Leipzig

Musik-Fans aus Sachsen und Thüringen können sich auf ein großes Konzertjahr 2016 freuen. In Leipzig geben sich die internationalen Top-Stars das Mikro in die Hand, die Konzertdichte ist immens, die Auswahl ist groß.

Udo Lindenberg, AC/DC, David Garrett und Rammstein kommen 2016 nach Leipzig (von links).
 

Quelle: dpa/Kempner

Leipzig. Ein Großaufgebot an Rock-Haudegen, zwei Star-Geiger und ein kleiner grüner Drache gehören 2016 in Leipzig zu den Publikumsmagneten. Neben Altrockern wie AC/DC, den Scorpions, Rod Stewart, Neil Young und Udo Lindenberg werden etwa André Rieu und David Garrett erwartet. Im Herbst huldigt Peter Maffays Tabaluga in der Arena gleich fünf Mal in Folge der Freundschaft.

Auf die Auffahrt zum „Highway To Hell“ – zur Autobahn Richtung Hölle – dürften tausende Leipziger vom Weihnachtsbaum aus abbiegen. Die 45.000 Eintrittskarten für das Konzert der australischen Rocker AC/DC am 1. Juni in der Red-Bull-Arena gingen kurz vor dem vierten Advent in den Vorverkauf – und waren bis Heiligabend alle weg. „Ein AC/DC-Konzert ist immer wieder ein großer Spaß“, sagt der Leipziger Konzertveranstalter Matthias Winkler stellvertretend für die Zigtausenden. Die Band um Angus Young und Brian Johnson war zuletzt 2009 an gleicher Stelle zu erleben.

Gleich zwei Mal will Udo Lindenberg im Sommer das Stadion füllen. Der erste Auftritt des dann 70-Jährigen am 25. Juni ist so gut wie ausverkauft, für das Zusatzkonzert am 26. Juni gibt es noch Tickets. Erst 2014 bejubelten insgesamt 80 000 Fans den Panik-Rocker an zwei Abenden im Zentralstadion. „Udo ist im Osten und vor allem in Leipzig eine Ikone“, erklärt Irina Schmaus von der Konzertagentur Känguruh die anhaltend große Nachfrage. „Die Leute sind mit ihm und seiner Musik groß geworden, spätestens, seit Honecker ihm 1987 eine Schalmei geschenkt hat.“

Eine besondere Verbindung zu Leipzig pflegen auch Rammstein . Im Soziokulturzentrum „Die Nato“ spielten die Brachialrocker 1994 ihr allererstes Konzert überhaupt: vor 15 Gästen. Nun sind Rammstein vom 19. bis 21. August neben Deichkind Hauptattraktion des Highfield-Festivals am Störmthaler See. 2015 strömten rund 25 000 Zuschauer zu dem Spektakel vor die Tore der Stadt.

Hochkaräter werden in allen Sparten erwartet. An Anhänger der Unterhaltungsmusik wenden sich in der Arena neben den Geigern Rieu (14. Januar) und David Garrett (18. November) beispielsweise die Kastelruther Spatzen (3. März),  Hansi Hinterseer (31. März), Carmen Nebel (6. April), Roland Kaiser und andere in der „Schlagernacht des Jahres“ (9. April), Andrea Berg (4. November) und Al Bano & Romina Power (10. November).

Hingegen soll bei den 40. Leipziger Jazztagen , die von 29. September bis 8. Oktober unter anderem in Oper und Schauspielhaus über die Bühne gehen, „das improvisatorische Moment“ die Hauptrolle spielen, wie es Stefan Heilig ausdrückt, Geschäftsführer des Jazzclub Leipzig. Und zwar nicht nur musikalisch: Für den runden Jahrgang des Festivals tun sich spontane Instrumentalisten mit improvisierenden Tänzern, Dichtern und bildenden Künstlern zusammen, kündigt Heilig an.

Bei der Klassik steht 2016 das Werk des Komponisten Max Reger im Mittelpunkt, der im Mai 1916 in Leipzig starb. Herbert Blomstedt ist Schirmherr der Max-Reger-Festtage von 8. bis 20. Mai. Auch das Bachfest richtet sein Augenmerk von 10. bis 19. Juni auf Reger, dessen Schaffen maßgeblich von Bach beeinflusst war.

In Sachen Rock und Pop beginnt das Jahr hart: mit der US-Metalband Slipknot am 28. Januar in Messehalle 1. Einen Tag später gibt Andreas Bourani sein drittes Leipziger Konzert innerhalb eines Jahres: nach Werk 2 und Parkbühne diesmal in der Arena. Zu ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel der aktuellen Tour surfen die Beach Boys am 5. Februar ins Haus Auensee. Besonders hoch ist die Stardichte in der Arena im März: Scooter am 4., Sunrise Avenue am 12., die Prinzen mit einem Heimspiel am 20., Revolverheld am 21., die Scorpions am 24. März.

Der April geht in der Arena in ähnlich hoher Schlagzahl weiter: die „Australian Pink Floyd Show“ am 5., A-ha am 7., die Cowboys von BossHoss am 8., die „Rock-Legenden“ Puhdys , City und Karat am 14. und Pur am 17. April. Gut einen Monat später, am 22. Mai, rockt und schmachtet an selber Stelle Rod Stewart . 71 Jahre alt wird der Mann mit der Reibeisenstimme dann sein. Nur ein knappes Jahr jünger ist Neil Young, der den Reigen der Mammut-Konzerte im Freien nach AC/DC und Lindenberg am 20. Juli vor dem Völkerschlachtdenkmal fortsetzt. Hautnah präsentiert sich Deep-Purple-Veteran Ritchie Blackmore am 16. Juli: Mit seiner Formation Blackmore’s Night entert der Gitarrist die Bühne im Clara-Zetkin-Park. Einen Abend später gibt dort Soft-Rocker Christopher Cross sein erstes Leipzig-Konzert.

Am 1. Oktober startet Heinz Rudolf Kunze seine Deutschland-Tour im Haus Auensee, wo am 23. Oktober eine der erfolgreichsten Ostbands gastiert: Silly . Den Musik-Herbst dominiert jedoch der kleine grüne Drache Tabaluga . Fünf Auftritte sind bislang für das Maffay-Kinder-Musical „Es leben die Freundschaft!“ von 21. bis 23. Oktober anberaumt. Spätestens am 8. November wird die Arena allerdings wieder anderweitig benötigt: The Cure geben dort dann ihr erstes Leipziger Konzert seit fast auf den Tag 20 Jahren. Zuletzt spielte die englische Grufti-Band am 20. November 1996 auf der Alten Messe.

Eintrittskarten im LVZ-Media-Store in den Höfen am Brühl, in den LVZ-Geschäftsstellen, über die gebührenfreie Ticket-Hotline 0800 2181050 und unter www.lvz-ticket.de

Von Mathias Wöbking

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