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Bekannter Reisejournalist berichtet letztmalig in Leipzig

Dieter Glogowski kommt zur Fernlicht-Erlebnismesse Bekannter Reisejournalist berichtet letztmalig in Leipzig

Der Höhepunkt der Erlebnismesse Fernlicht, bei der am 28. November von 9 bis 21 Uhr Reiselustige und Fernweh-Geplagte aus ganz Mitteldeutschland in der Kongreßhalle auf ihre Kosten kommen sollen, ist gewiss der Vortrag des bekannten Foto- und Fernsehjournalisten Dieter Glogowski mit dem Titel „Nepal: Acht – der Weg hat ein Ziel“.

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Sadhu vor dem Kanchenjunga (Nepal).

Quelle: Dieter Glogowski

Leipzig. Der Höhepunkt der Erlebnismesse Fernlicht, bei der am 28. November von 9 bis 21 Uhr Reiselustige und Fernweh-Geplagte aus ganz Mitteldeutschland in der Kongreßhalle auf ihre Kosten kommen sollen, ist gewiss der Vortrag des bekannten Foto- und Fernsehjournalisten Dieter Glogowski mit dem Titel „Nepal: Acht – der Weg hat ein Ziel“. Fünf Jahre war der Himalaya-Spezialist, der vielen durch seine international prämierte TV-Reihe „Länder – Menschen – Abenteuer“ ein Begriff ist, für sein letztes Projekt unterwegs. Mit acht ausgewählten Protagonisten reiste Glogowski dafür zu den Basislagern von Nepals acht Achttausendern, um acht tibetische Glückssymbole in Form von gesegneten Kupferplatten in eisigen Höhen zu hinterlegen.

Mit seiner Multivisionsshow kommt der 1956 in Frankfurt am Main Geborene nun in die Kongreßhalle. Zudem gibt es einen Foto-Workshop mit ihm, und er steht gemeinsam mit seiner Tochter den ganzen Tag zum Signieren bereit. Es wird sein letzter „dienstlicher“ Auftritt in Leipzig sein. „Ich ziehe mich aus der Szene zurück“, kündigt Glogowski im LVZ-Gespräch an. Für ihn beginne nach seiner über 30-jährigen Tätigkeit als Himalaya-Fotograf dann der vierte und letzte Lebensabschnitt. Bis zum Frühjahr 2017 gehe seine Vortragstour noch, dann sei Schluss.

„Ich war mit all meinen Vorträgen natürlich auch in Leipzig“, sagt der Filmemacher, der in den vielen Jahren im und am höchsten Gebirge der Welt neben dem Dalai Lama auch viele andere berühmte spirituellen (Lehr-)Meister kennenlernen durfte. Den Anstoß für seine Reisetätigkeit vor allem in diesen Teil der Welt gab für den noch jugendlichen Dieter ein Ausspruch Albert Einsteins, der einst formulierte: „Wenn es irgendeine Religion gibt, die sich mit den Erfordernissen der modernen Wissenschaft vereinbaren lässt, dann ist es der Buddhismus.“ Und seitdem ist seine Motivation im tibetischen Wort Nangpa zu suchen, das für jemanden steht, der die Wahrheit nicht im Äußeren, sondern in der Natur des Geistes sucht.

Bei seiner Multivisionsshow kommt laut Glogowski jeder auf seine Kosten – sowohl diejenigen, die einfach nur Abenteuer und Berge sehen wollen, als auch jene, die mehr über sich selbst erfahren möchten. Wie seine anderen Vorträge auch hat der aktuelle eine Tiefe, der ihn von normalen Reiseberichten deutlich abhebt. Unter anderem, weil neben der überwältigenden Natur die Menschen vor Ort eine besondere Rolle spielen. Für Glogowski schließt sich mit seinem letzten Projekt, in dem die einst als vollkommen geltende Zahl Acht eine wesentliche Rolle spielt, ein Kreis.

Mit Leipzig verbindet Glogowski übrigens mehr als nur regelmäßige Besuche im Rahmen seiner Vortragsreisen. „Ich war als Kind in vielen Oster- und Sommerferien hier“, verrät er. Eine Tante und gleich fünf Onkel – „also fast die gesamte Familie“ – lebten in der Messestadt. So ist er auch privat ein- bis zweimal im Jahr in Leipzig anzutreffen. Besonders haben es ihm das Panometer und die „tolle Kultur“ angetan.

Wer am Fernlicht-Erlebnismesse-Tag verhindert ist, dem sei das gleichnamige Buch von Glogowski empfohlen – ein Bildband, den der Betrachter sicher mehrfach in die Hände nehmen wird. Denn neben der einfühlsamen Beschreibung der acht Reisen und großartigen, teils großformatigen Aufnahmen von extrem hoher Qualität ist das über 220 Seiten dicke Buch mit zahlreichen tiefgründigen Zitaten von zumeist prominenten Menschen verschiedener Religionen gespickt, die zum Nachdenken unter anderem über den Sinn des Lebens anregen. Hinzu kommen ein Nachwort des Zen-Meisters und Benediktiners Willigis Jäger, das das beeindruckende Buch wirklich abrundet, sowie zahlreiche Informationen über Land und Leute. Sogar die großen Erdbeben im Frühjahr dieses Jahres sind bereits eingearbeitet.

Infos zu Programm und Tickets im Internet unter www.fernlicht-messe.de. Das Buch „Nepal: Acht – der Weg hat ein Ziel“ (224 Seiten) ist im Verlag Frederking & Thaler erschienen (ISBN: 978-3-95416174-4). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dieter-glogowski.de

Von Martin Pelzl

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