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DOK-Filmfestival zeigt bisher unbekanntes Filmmaterial aus der DDR

Sonderprogramm DOK-Filmfestival zeigt bisher unbekanntes Filmmaterial aus der DDR

Das Leipziger DOK-Filmfestival zeigt in diesem Jahr bisher weitgehend unbekanntes Filmmaterial, das den Alltag in der DDR zeigt. Zu sehen sind Amateurfilme und Aufnahmen der Staatlichen Filmdokumentation. Dabei kommen auch Tabuthemen auf die Leinwand.

Das Leipziger DOK-Filmfestival. (Archivbild)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Das diesjährige Leipziger DOK-Filmfestival zeigt bisher weitgehend unbekannten Filmmaterial aus der DDR. Nach Angaben der Veranstalter sollen im Sonderprogramm „Der andere Blick? Alltag in der DDR“ sowohl Amateurfilme aus Leipzig und der Region als auch Aufnahmen der Staatlichen Filmdokumentation (SFD) gezeigt werden. Dabei werden auch Tabuthemen auf die Leinwand gebracht. Da die SFD in erster Linie für archivarische Zwecke produzierte, werden Probleme nicht geschönt:  So geht es um die Schwierigkeiten in der Wohnungspolitik, alternative Lebensentwürfe oder den Verfall der Altbausubstanz in Berlin.

Die Sonderprogramme bei DOK-Filmfestival, die neben der offiziellen Auswahl laufen, beschäftigen sich auch mit aktueller Politik: So thematisieren die Filmemacher im Länderfokus Türkei die aktuelle politische Situation und stellen den offiziellen Narrativen der Regierung ein unabhängiges Filmeschaffen entgegen. Unter anderen werden der Widerstandskampf im syrischen Kobane an der türkischen Grenze gegen den sogenannten IS, der Völkermord an den Armeniern und die Proteste im Istanbuler Gezi-Park thematisiert.

Auch geht der Blick der Veranstalter nach Osteuropa. Ein weiterer Fokus liegt auf dem polnischen Dokumentarfilm in der Retrospektive. Außerdem wird sich in einer Hommage der russischen Filmemacherin Marina Razbezhkina und ihren Werken gewidmet.

Insgesamt werden in den Sonderprogrammen 125 Filme gezeigt, die zwischen 1919 und 2016 entstanden. Das DOK-Filmfestival findet vom 31. Oktober bis zu 6. November statt.

pad

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