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„Das Beste aus aller Welt“: Axel Hacke liest in der Schaubühne Lindenfels

„Das Beste aus aller Welt“: Axel Hacke liest in der Schaubühne Lindenfels

Ob neben dem schnaufenden Co-Trainer am Fußballplatz, im Niemandsland zwischen Ost und West am Mauerstreifen oder im Abgasnebel der Nobelkarossen der Bundesregierung – Axel Hacke arbeitete viele Jahre in vorderster Journalisten-Front.

Leipzig. Dann begann er das Erlebte in Glossen und Kolumnen zu verarbeiten, erdachte den sprechenden Kühlschrank „Bosch“, schrieb Bücher und stürmte Bestsellerlisten. Heute kennt man ihn vor allem als Vorlesenden aus seinem inzwischen unerschöpflichen Textfundus. Am 7. und 8. März ist Hacke wieder einmal in Leipzig und wird in der Schaubühne Lindenfels sein Können unter Beweis stellen.

„Das Beste aus aller Welt“ steht in dicken Lettern über den beiden Abenden und meint: Axel Hacke hat einen großen Stapel mit Auszügen aus seinem Werk im Gepäck und wird nach Lust, Laune und Publikumsgunst vortragen. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, ist es gut möglich, „dass es um die Frage geht, warum die Sumerer so schlechte Witze-Erzähler waren oder die Sorte ‚Malaga’ allen anderen Eis-Varianten vorzuziehen ist oder auf welche Weise kolumbianische Raben Nüsse knacken, die sie gerne essen möchten.“ Ebenfalls im Repertoire sind natürlich Hackes Geschichten vom alten Kühlschrank Bosch, seine Anekdoten vom Dasein eines vierfachen Vaters und natürlich auch die neuesten Fundstücke vom Wortstoffhof, die Hacke inzwischen schon in drei Büchern vom „weißen Neger Wumbaba“ zusammengetragen hat.

Axel Hacke wurde in Braunschweig geboren und arbeitete von 1981 bis 2000 als Redakteur für die Süddeutsche Zeitung. Dort schrieb er u.a. auch regelmäßig das „Streiflicht“, Deutschlands wohl berühmteste Zeitungsglosse. Seit Anfang der 1990er Jahre veröffentlicht er sehr erfolgreich Bücher. Für seine journalistische und schriftstellerische Arbeit wurde Hacke mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Egon-Erwin-Kisch-Preis.

Die Lesungen in der Schaubühne Lindenfels am 7. und 8. März beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse.

Internet: www.schaubuehne.com

Matthias Puppe

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