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Das Duo Johnossi vertraut auf die spartanische Wirkung von Schlagzeug und Gitarre

Das Duo Johnossi vertraut auf die spartanische Wirkung von Schlagzeug und Gitarre

Wozu eigentlich einen elektrisch

en Bass? Anlass zu der Frage geben die White Stripes seit mehr als zehn Jahren. Seit ungefähr sechs Jahren schallt einem auch die schwedische Band Johnossi folgende Antwort um die Ohren: Für nichts! Am 19. Mai um 20 Uhr spielen sie im Conne Island.

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Johnossi brauchen keinen Bass.

Quelle: PR Kalle Thelander

Gitarrist John Engelbert und Schlagzeuger Oskar Bonde, der kein Ossi ist, aber so genannt wird, rocken sich zu zweit so sehr einen Wolf, dass man wirklich nicht nach noch mehr Rhythmus verlangt. Abgesehen davon, dass sich eine Gage durch zwei üppiger als durch fünf oder so teilen lässt, nennt Engelbert einen weiteren Vorzug der minimalistischen Besetzung: „Ich habe ja schon in verschiedenen anderen Bands gespielt. Da streiten sich dann fünf Leute, und jeder hat eine andere Meinung darüber, wo’s hingehen soll. Hier streiten wir nur zu zweit, das ist konstruktiver.“

Man darf aber nicht glauben, dass, was so roh und rotzig klingt, einfach aus John und Ossi heraussprudelt. Am dritten Album „Mavericks“, das Ende April erschienen ist, haben die beiden nach eigener Aussage ausgiebig und detailverliebt gefeilt. 200 Song-Ideen destillierten sie letztlich in zehn Stücke.

In den Texten erzählt Engelbert vom Krisenjahr 2009, das für ihn vor allem ein ganz persönliches war: Aufgrund mehrerer Tiefschläge sei noch eine ausgiebige Schlafstörung hinzugekommen. Es mag besagtem Trübsal geschuldet sein, dass die Band ihren Rock-Faktor auf „Mavericks“ insgesamt ein wenig herunterdreht. Wobei Engelbert seine Akustik-Glampfe freilich noch immer durch so manches Gerät jagt, so dass sie am Ende halt doch nach viel mehr klingt. Nur nach einem nicht: nach Bass.

mwö

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