Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Das Duo Johnossi vertraut auf die spartanische Wirkung von Schlagzeug und Gitarre

Das Duo Johnossi vertraut auf die spartanische Wirkung von Schlagzeug und Gitarre

Wozu eigentlich einen elektrisch

en Bass? Anlass zu der Frage geben die White Stripes seit mehr als zehn Jahren. Seit ungefähr sechs Jahren schallt einem auch die schwedische Band Johnossi folgende Antwort um die Ohren: Für nichts! Am 19. Mai um 20 Uhr spielen sie im Conne Island.

Voriger Artikel
"Der Unhaltbare" gerät in den Cammerspielen Leipzig unter Druck
Nächster Artikel
Deutschland unterstützt Restauration Frida-Kahlo-Kunstwerken

Johnossi brauchen keinen Bass.

Quelle: PR Kalle Thelander

Gitarrist John Engelbert und Schlagzeuger Oskar Bonde, der kein Ossi ist, aber so genannt wird, rocken sich zu zweit so sehr einen Wolf, dass man wirklich nicht nach noch mehr Rhythmus verlangt. Abgesehen davon, dass sich eine Gage durch zwei üppiger als durch fünf oder so teilen lässt, nennt Engelbert einen weiteren Vorzug der minimalistischen Besetzung: „Ich habe ja schon in verschiedenen anderen Bands gespielt. Da streiten sich dann fünf Leute, und jeder hat eine andere Meinung darüber, wo’s hingehen soll. Hier streiten wir nur zu zweit, das ist konstruktiver.“

Man darf aber nicht glauben, dass, was so roh und rotzig klingt, einfach aus John und Ossi heraussprudelt. Am dritten Album „Mavericks“, das Ende April erschienen ist, haben die beiden nach eigener Aussage ausgiebig und detailverliebt gefeilt. 200 Song-Ideen destillierten sie letztlich in zehn Stücke.

In den Texten erzählt Engelbert vom Krisenjahr 2009, das für ihn vor allem ein ganz persönliches war: Aufgrund mehrerer Tiefschläge sei noch eine ausgiebige Schlafstörung hinzugekommen. Es mag besagtem Trübsal geschuldet sein, dass die Band ihren Rock-Faktor auf „Mavericks“ insgesamt ein wenig herunterdreht. Wobei Engelbert seine Akustik-Glampfe freilich noch immer durch so manches Gerät jagt, so dass sie am Ende halt doch nach viel mehr klingt. Nur nach einem nicht: nach Bass.

mwö

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Schauspiel Leipzig
    Mikrologo Schauspiel Leipzig

    Theater in Leipzig: Höhepunkte, Premieren, Spielplan und Angebote der Spielzeit 2016/2017 im Schauspiel Leipzig mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, die im Deutschen Kleingärtnermuseum weltweit einzigartig dokumentiert ist. Zur Schau des Monats! mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr