Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Das Feilschen um die Landesbühnen Sachsen geht weiter

Das Feilschen um die Landesbühnen Sachsen geht weiter

Um die künftige Finanzierung der Landesbühnen Sachsen wird weiter gefeilscht. Nachdem der Stadtrat von Radebeul - dem Stammsitz des Mehrspartentheaters - eine einmalige Beteiligung von lediglich 150 000 Euro für dieses Jahr in Aussicht stellte, schaltete sich am Freitag Intendant Christian Schmidt besorgt ein.

Radebeul. Wenn die bereits für 2011 eingeplanten Beträge von 300 000 Euro und ab 2012 dann in doppelter Höhe nicht fließen würden, seien die Landesbühnen in ihrer Existenz gefährdet. Die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ hatten am Freitag für einen Bericht über die Landesbühnen die Überschrift „Wie auf dem Basar“ gewählt.

Die Landesbühnen Sachsen, die im Sommer auch den Zwinger in Dresden und die Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz bespielen, machten bisher in Regie des Freistaates Theater. Nach dem Willen der Regierung sollen sie aber in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden. Zugleich will Sachsen die Stadt Radebeul zur Kasse bitten, die am meisten von den Aufführungen profitiert. Das Kunstministerium setzte der Kommune ein Ultimatum. Demnach muss die Stadt bis zum 30. April erklären, ob sie sich künftig an der Finanzierung beteiligt. Für dieses Jahr sind 300 000 Euro veranschlagt, ab 2012 dann jeweils 600 000 Euro. Andernfalls soll es ab kommender Saison in Radebeul keine Vorstellungen mehr geben - für Intendant Schmidt ein unvorstellbarer Zustand.

Bereits in diesem Jahr waren erstmal Sachsens Kulturräume - per Gesetz definierte regionale Strukturen - in die Mitfinanzierung der Landesbühnen eingebunden worden. Weil die Mittel für die Kulturräume so geringer ausfallen, will die Stadt Leipzig Klage am Verfassungsgericht einreichen. Nach den Vorstellungen des Freistaates sollen die Landebühnen künftig mehr als „mobiles Theater“ die sächsische Provinz bereisen. Bislang lagen die staatlichen Zuschüsse für das Theater mit Oper, Schauspiel und Ballett bei 12,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Gesamtetat inklusive Einnahmen beträgt rund 14 Millionen Euro.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Schauspiel Leipzig
    Mikrologo Schauspiel Leipzig

    Theater in Leipzig: Höhepunkte, Premieren, Spielplan und Angebote der Spielzeit 2016/2017 im Schauspiel Leipzig mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, die im Deutschen Kleingärtnermuseum weltweit einzigartig dokumentiert ist. Zur Schau des Monats! mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr