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Der Tod besucht die Cammerspiele

Der Tod besucht die Cammerspiele

„Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.“ ist eine Satire vom 2002 verstorbenen Matthias Beltz, die am 25. März um 20.30 Uhr in den Cammerspielen Leipzig Premiere feiert.

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Die Cammerspiele führen am 25. März Matthias Beltz Stück „Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.“ auf.

Quelle: PR Cammerspiele Mathias Schäfer

Leipzig.  

Unter der Leitung der Jungregisseure Steffi Dautert und Alexander Aue, die gleichzeitig die Darsteller sind, trifft die Moderatorin Conny Tschöpse auf den tot geglaubten Entertainer Caspar Eigenbrod. In Connys kleinem Fernsehstudio spielt das Thema Tod eine immer größer werdende Rolle. Die Naivität der Moderatorin wechselt in ein ernstes Spiel. Es bricht ein existenzieller Kampf zwischen dem Künstler und der Moderatorin aus. Die Rollen der Fragerin und des Befragten wechseln, es geht um heutige Werte, Moral und Menschlichkeit. Extreme Unterschiede zeigen sich auf und Conny wird ihr eigener Tod immer bewusster. Sie bekommt Angst und erstarrt. „Vorüber! Ach vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an“, sagt die Moderatorin zu ihrem Gast.

Das Stück ist eine Hommage an den Satiriker und Autor Matthias Beltz. Der 1945 geborene Hesse war bekannt als schwarz-züngiger Kabarettist, der seine Zuschauer mit banalen oder auch intellektuell überfordernden Inhalten unterhielt. Er erhielt während seiner Karriere zahlreiche Preise wie den Deutschen Kabarett-Preis 1991, den Adolf-Grimme-Preis und den Deutschen Kleinkunstpreis im Jahr 1993. Den Bayrischen Kabarettpreis erhielt er 2003 nach seinem Ableben, wie auch den Stern der Satire auf dem Walk of Fame des Kabaretts in Mainz im Jahr 2004.

Weitere Termine der Aufführung „Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.“ sind am 26. und 27. März sowie am 1. Mai jeweils um 20.30 Uhr.

Internet: http://www.cammerspiele.de/

Nadja Topfstedt

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