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Der letzte „Potter“: Harry gibt in der finalen Schlacht gegen Voldemort noch mal alles

Der letzte „Potter“: Harry gibt in der finalen Schlacht gegen Voldemort noch mal alles

Harry Potter ist tot. Nein, er lebt - oder ist er irgendwo dazwischen? Ganz genau lässt sich das im letzten Abenteuer des Magiers „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II“ nicht immer sagen.

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Kinomitarbeiter hängen Plakate für den neuen Harry Potter Film auf.

Quelle: dpa

London. Denn im Finale der seit 2001 laufenden Filmserie wird es der Romanvorlage entsprechend ziemlich dramatisch. Am Ende wird die große Frage beantwortet. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und das Ende noch nicht kennt, für den wird es wirklich spannend.

Die Entscheidung der Filmemacher, das siebte und letzte Band „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ in zwei Teile zu splitten, hatte nicht nur Freunde. Das Ganze sei ein künstliches Herauszögern, ein Versuch, noch mehr Millionen mit dem Harry-Potter-Markennamen zu machen, hieß es von einigen Seiten. Das Produktionsteam hielt dagegen, dass im siebten Buch einfach zu viel passiere, um es in einem einzigen Film würdigen zu können. Umso mehr Platz blieb nun im zweiten Teil des letzten „Potter“-Werks, um einzelne Szenen liebevoll auszugestalten.

Dabei geht es stellenweise ziemlich heftig zu. Mehrere brutale Szenen machen den Film definitiv zu einem Abenteuer für Jugendliche und nicht mehr für Kinder. Professor Snape wird grausam von einer Schlange getötet. Ein Getreuer aus dem Gefolge des bösen Zauberers Voldemort wird gezeigt, wie er Blut aus dem Hals einer dem Tod geweihten Schülerin saugt.

Überhaupt ist der Tod allgegenwärtig. Wie auch im Buch ist die Auseinandersetzung mit dem Verlust von Freunden, Familienmitgliedern und dem eigenen Leben eines der großen Themen. Bei aller Nachdenklichkeit gibt es dabei aber auch Trost: So erfährt Harry, dass seine toten Eltern immer bei ihm sind, auch wenn er sie nicht sieht. Der sonst so schüchterne und tollpatschige Neville Longbottom (Matthew Lewis) tritt Voldemort mutig gegenüber und verkündet, dass dieser zwar alle guten Zauberer töten, die Erinnerung an sie und ihre Präsenz aber niemals auslöschen könne.

Wie in den Rowling-Büchern ist zum Abschluss noch ein weiteres Thema präsent: Der Sieg der Schwachen, die am Rande der Gesellschaft zu stehen scheinen, über die ach so mächtig Daherkommenden. Und die Kraft von Freundschaft und Zusammenhalt. Ohne sein Team guter Zauberer an der Seite wäre Super-Held Harry nämlich nichts. Mit erhobenem Zeigefinger oder allzu sentimental kommt der Film aber nicht daher.

Getragen wird er vor allem von der Leistung der Riege britischer Schauspielgrößen, von denen viele seit zehn Jahren dabei sind: Alan Rickmann als zweideutiger Professor Snape, Maggie Smith als Professorin Minerva McGonagall, Ralph Fiennes in der Rolle des bösen Zauberers Voldemort, Helena Bonham-Carter als böse Hexe Bellatrix Lestrange. Was bisher wohl beispiellos in der Filmgeschichte ist, haben die „Potter“-Macher außerdem hinbekommen: Die drei Hauptdarsteller Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger) und Rupert Grint (Ron Weasley) waren von Anfang bis Ende dabei und sind zusammen mit den Filmen erwachsen geworden.

Sehenswert sind auch im letzten Teil der Reihe die Spezial- und Computereffekte - falls man sie im Sog der Geschichte nicht ganz vergisst. Denn sie fügen sich in unzähligen Szenen nahtlos ein. Erstmals erscheint ein „Potter“-Film gleichzeitig in 2D und auch in der mittlerweile beliebten dritten Dimension.

Rowling hat mehrfach klargemacht, dass es keine Fortsetzung der „Potter“-Reihe geben wird. Auch Regisseur David Yates, der die letzten vier Filme gemacht hat, sieht keinen Boden für ein Weiterführen der Geschichte. „Diese Bücher und diese Filme stehen einzigartig in einer bestimmte Zeitepoche“, sagt er mit Blick auf die mehr als ein Jahrzehnt andauernde „Potter“-Manie. „Jede Geschichte hat ihre Zeit.“

Evelyn ter Vehn

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