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Drei Leipziger Kunststudenten erhalten Studienpreis – insgesamt 10.000 Euro Preisgeld

Drei Leipziger Kunststudenten erhalten Studienpreis – insgesamt 10.000 Euro Preisgeld

Cosima zu Knyphausen belegt beim diesjährigen Studienpreis des Freundeskreis der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) den ersten Platz. Für ihre Arbeit "Estorbos" erhielt die Studentin 5000 Euro Preisgeld, teilte die HGB mit.

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Kamen nicht auf die ersten drei Plätze, gehören aber trotzdem zu den Studienpreisträgern 2013: Paul Bowler und Georg Weißbach mit ihrer Arbeit Art'n'More.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Stefanie Heinze und Christian Weigel bekamen für den zweiten und dritten Platz jeweils 2500 Euro.

Zu Knyphausen kommt aus dem texanischen Houston und hatte sich während eines Aufenthalts in Mexiko mit den Estorbos beschäftigt. Das sind Hindernisse, die die Menschen überall in der Stadt zum Freihalten von Parkplätzen auf die Straße stellen. Die Praxis sei zwar illegal, jedoch beruhe ein Großteil der Verkehrsordnung auf diesem System, hat sie beobachtet. „Ich begann, die Hindernisse zu dokumentieren – die Vielfalt an Formen war unerschöpflich und die Menge massiv, unendlich, landesweit und namenlos. Irgendwann wurde es unumgänglich, selbst welche zu bauen“, erklärte zu Knyphausen bei der Preisverleihung.

Die zweitplatzierte Stefanie Heinze erhielt die Auszeichnung für ihre großflächige Malerei „Snappy Affairs“. Die gebürtige Berlinerin sagte zu ihrer Arbeitsweise: „Ich begebe mich in einen malerischen Prozess, indem ich versuche, einen sicheren Umgang mit malerischen Unsicherheiten zu finden. Dinge überschneiden sich, werden wieder übermalt, Geisterformen bleiben und bilden ein Gegenstück zum Konkreten.“

Die „Dioramen“ der drittplazierten Christian Weigel vermitteln den Eindruck eines echten, unberührten Waldstücks. Doch das täuscht: In Wirklichkeit hat der 33-jährige Weigel die drei Bilder komplett am Computer erzeugt. Hinter der Idee stehe eine These des französischen Philosophen Jean Baudrillard, sagte der Student. Demnach würde die immer stärker werdende Technisierung und Digitalisierung eines Tages den Menschen verdrängen und ihn schließlich abschaffen.

Insgesamt wurden 84 Arbeiten bei der Jury zum Studienpreis der HGB-Freunde eingereicht. Zwölf Werke hat das Gremium ausgewählt, die noch bis zum 23. November in der Hochschule ausgestellt werden. Der Preis wurde bereits zum siebten Mal vergeben.

chg

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