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Drei Nationalitäten - eine Sprache: Jugendliche lernen "Kommunikation und/durch Kunst"

Drei Nationalitäten - eine Sprache: Jugendliche lernen "Kommunikation und/durch Kunst"

Leipzig.Für zehn Tage haben Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Bulgarien gemeinsam das Projekt "Kommunikation und/durch Kunst" mit Leben erfüllt. Zusammen mit selbstständigen Workshopleitern konnten die Jugendlichen lernen, wie mit einer Spraydose Kunst entsteht, aus Geräuschen der Umgebung und Natur Rhythmen erklingen und wie zu diesen Beats der eigene Körper eingesetzt werden kann.

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Abschlusspräsentation der Jugendbegegnung "Communication et/Par l'art" auf der Atriumbühne im Stadtteilpark Rabet.

Quelle: Armin Kühne Kuehne

Ganz nebenbei saugten die Kids im Rabet die verschiedenen Sprachen der Teilnehmer in sich auf. Damit nicht genug, lernten sie über sich selbst und andere viel dazu, was Toleranz bedeutet und respektvolle Kommunikation.

Projektleiterin Natalia Steckel brachte das Projekt aus Frankreich nach Leipzig, gezielt in den Leipziger Osten: "Hier gibt es viele Jugendliche, aber auch viel Langeweile, wodurch unbeaufsichtigt so einiger Mist gebaut wird." Finanziell ermöglicht wurde das Programm durch das Deutsch-Französische Jugendwerk. Der Träger vor Ort ist noch die Stadt Leipzig, zukünftig werden vermutlich keine Aktionen und Angebote dieser Art mehr durch die Stadt gefördert werden. "Da fragt man sich natürlich warum, wenn es doch eigentlich so notwendig ist", findet Steckel. Die Stadt Leipzig konnte dazu keine Aussage treffen. Nichtsdestotrotz wird es eine Weiterführung des Programms geben.

Im nächsten Jahr werden die Jugendlichen, zum Teil Teilnehmer aus diesem Jahr, die zehn Aktionstage in Sofia (Bulgarien) verbringen. "Im Drei-Jahres-Turnus wechselt jedes Jahr das Land, in dem das Projekt veranstaltet wird", erklärt die Projektleiterin und ist von der Wirksamkeit der Zusammenführung Jugendlicher verschiedener Nationalität sichtlich überzeugt. Die Abschlusspräsentation im Stadtteilpark Rabet konnte sich auf jeden Fall mehr als nur sehen lassen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.09.2014

Christin Pomplitz

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