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Dresdner Museumschef wehrt sich - Dialog mit China sinnvoll

Dresdner Museumschef wehrt sich - Dialog mit China sinnvoll

Der Dresdner Museumschef Martin Roth sieht sich in der Debatte um einen kulturellen Dialog mit China zu Unrecht an den Pranger gestellt. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa stellte Roth am Mittwoch klar, dass er die Verhaftung des regimekritischen chinesischen Künstlers Ai Weiwei keineswegs heruntergespielt habe.

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Sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth. (Archivbild )

Quelle: Wolfgang Zeyen

Dresden. Er sei in Medien verkürzt wiedergegeben worden. „Wenn bei einigen der Eindruck entstanden sein sollte, ich würde die Verhaftung Ai Weiweis nicht als einen zu verurteilenden rechtsstaatswidrigen Akt ansehen, so bedauere ich dies. Selbstverständlich trete ich für die Einhaltung der Menschenrechte ein.“

Roth - Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - hatte mit Kollegen aus München und Berlin die Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking eingerichtet. Nach der Festnahme Weiweis wurde er vor allem in überregionalen Medien scharf kritisiert. Roth verteidigte noch einmal die Ausstellung. Sie sei im Sinne der deutschen Außenpolitik und sowohl von der jetzigen wie auch der vorherigen Bundesregierung unterstützt worden. „Ob man am Beginn einer einjährigen Ausstellung schon deren Misserfolg im Sinne möglicher Wirkungen auf Millionen Besucher vorhersagen kann, ist ebenso zu bezweifeln, wie ein schon jetzt behaupteter Erfolg fragwürdig wäre.“

Verwundert zeigte sich der Dresdner Sammlungschef darüber, dass sich Kritiker der Pekinger Ausstellung erst jetzt zu Wort melden. Das Projekt sei schon vor Jahren geboren und entwickelt worden. Die beteiligten Museen hätten das auch kommuniziert. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es eine annähernd vergleichbare, ja überhaupt eine Debatte in den deutschen Feuilletons bei diesen Gelegenheiten gegeben hätte (...) Meine Position war, ist und bleibt: Es ist richtig, eine solche Ausstellung auch und gerade an diesem Ort zu machen.“

dpa

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