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Dresdner Rüstkammer zieht vom Zwinger ins Residenzschloss

Dresdner Rüstkammer zieht vom Zwinger ins Residenzschloss

Vorfreude und Wehmut: Für die Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bricht eine neue Zeit an. Das im Semperbau am Zwinger untergebrachte Museum zieht nach 53 Jahren zurück ins Residenzschloss.

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Zahlreiche kostbare Exponate sind in der Ausstellung zu sehen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden. Mit dem rekonstruierten Riesensaal öffnet am 18. Februar 2013 eine erste Dauerausstellung zu Rittertum und Turnierwesen. „Der Umzug ist ein weiterer Entwicklungsschritt für die Kunstsammlungen, die Geschichte der Rüstkammer und zur Vollendung des Schlosses“, sagte SKD-Generaldirektor Hartwig Fischer am Montag. Die Rüstkammer in bisheriger Form schließt am 30. September.

Der Abschied vom Zwinger soll an den beiden kommenden Wochenenden turbulent und besinnlich gefeiert werden. Dabei können Besucher auch Exponate in Aktion erleben oder wie in der Renaissance am Dresdner Hof tanzen, fechten und singen. „Ein wenig melancholisch bin ich schon“, sagte Rüstkammer-Chef Dirk Syndram. In den nächsten Wochen werden die rund 1300 Exponate verpackt und ins Schloss gegenüber transportiert. Einige davon gehören zu rund 420 Stücken, die im Riesensaal arrangiert werden - vom Harnisch bis zur Lanze. „Das ist aber erst der Anfang der Präsentation im Schloss“, betonte Syndram.

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Dresden. Nach 53 Jahren zieht die Dresdner Rüstkammer von Oktober an zurück ins Residenzschloss. An den letzten beiden September- Wochenenden werde Abschied von der Ausstellung in der Osthalle des Semperbaus gefeiert, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Montag mit.

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Die aus dem 16. Jahrhundert stammende und 1945 zerstörte Residenz sächsischer Kurfürsten und Könige wird seit 1985 mit Millionenaufwand wiederhergestellt und zum Museumszentrum der SKD ausgebaut. Nach dem Riesensaal sollen vier Säle und die Paraderäume aus den Beständen der Rüstkammer bestückt werden: zu höfischer Jagd und Festkultur sowie fürstlichem Glanz und Pracht in Renaissance und Barock. Direktor Syndram sprach von einem „musealen Paradies“. Mit dem Riesensaal sei das Schloss erst zur Hälfte gefüllt. „Wenn alles fertig ist, werden wir 5000 Stücke zeigen.“ Dann erhalte die Rüstkammer auch ihre einstige Bedeutung zurück.

dpa

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