Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Dvořáks „Stabat mater“ erklingt in der Peterskirche

Dvořáks „Stabat mater“ erklingt in der Peterskirche

Viel zu selten wird die Marienklage zur Passionszeit gespielt. Der Leipziger Universitätschor lässt sie daher mit Antonín Dvořáks „Stabat mater“ am 30. März um 19 Uhr in der Peterskirche erklingen.

Voriger Artikel
420.000 besuchen Leipziger „Amazonien“-Panorama
Nächster Artikel
Bobo ist zurück und bald in der Moritzbastei

Möchte mit den Standards brechen und bringt daher "eines der schönsten Oratorien“ auf die Bühne: Universitätsmusikdirektor David Timm.

Quelle: PR Unimusik

Leipzig. Sie ist somit nach 17 Jahren wieder im Programm des Leipziger Universitätschors.

Die Kirchenmusik „Stabat mater“ „ist für viele Menschen eines der schönsten Oratorien“, sagte der Universitätsmusikdirektor David Timm. Unter seiner Leitung wird das Stück Dvořáks aufgeführt, mit dem Timm von der Bachschen Passions-Tradition in der Karwoche abweichen möchte.

Der Text basiert auf einem mittelalterlichen Gedicht mit zehn Strophen im Schweifreim. Vielfach vertont, beschreibt es, die am Kreuz Jesu stehende Mutter Gottes, die in ihrer Trauer darum bittet, in ihre Klage einzustimmen. Der böhmische Komponist Dvořák versucht diesen in seiner Musik nachzuempfinden: Er selbst verlor seine drei kleinen Kinder innerhalb von zwei Jahren.

Trotz seiner finsteren Grundthematik  mit großem Leiden und viel Schmerzen endet „Stabat mater“ hoffnungsvoll, denn Jesus Leiden ermöglicht letztendlich die Aussicht auf das ewige Leben im Paradies.

phpyebGpu20100329151809.jpg

In der Peterskirche erklingt Dvořáks „Stabat mater“.

Quelle: André Kempner

Uraufgeführt wurde das Stück am 23. Dezember 1880. Bereits vier Jahre später zählte die Londoner Royal Albert Hall 12.000 begeisterte Zuschauer, die Dvořáks bekannteste Komposition live erleben wollten.

Neben Svetlana Katchour, Anna Haase, Fritz Feilhaber und Christian Palm singt der Leipziger Universitätschor zu der Musik des Mendelssohnorchesters Leipzig.

Der böhmische Komponist Antonín Dvořák lebte von 1841 bis 1904 und schrieb zahlreiche Bühnen-, Orchester- und Vokalwerke sowie Kammer- und Klaviermusiken. Am bekanntesten sind die Sinfonie Nr. 9 Aus der neuen Welt, das Cellokonzert h-Moll op. 104 und Oratorien wie das Stabat Mater oder Requiem.

Karten gibt es an der Abenkasse in der Peterskirche zu Leipzig.

Nadja Topfstedt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Schauspiel Leipzig
    Mikrologo Schauspiel Leipzig

    Theater in Leipzig: Höhepunkte, Premieren, Spielplan und Angebote der Spielzeit 2016/2017 im Schauspiel Leipzig mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, die im Deutschen Kleingärtnermuseum weltweit einzigartig dokumentiert ist. Zur Schau des Monats! mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr