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Erste Preise in Cannes für Berliner Studentin und Österreicher

Erste Preise in Cannes für Berliner Studentin und Österreicher

Bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Cannes sind die ersten Preise vergeben worden. Eine Studentin aus Berlin erhielt die Auszeichnung für den besten Kurzfilm, ein Österreicher wurde für den besten europäischen Spielfilm in einer Nebenreihe gewürdigt.

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Die Goldene Palme von Cannes. (Ausschnitt)

Quelle: dpa

Cannes. Der Österreicher Karl Markovics wurde in der Nebenreihe Quinzaine des réalisateurs für sein Regiedebüt „Atmen“ ausgezeichnet. Der Spielfilm gewann den Preis „Europa Cinemas Label“ als bester europäischer Spielfilm. Das gab die Festivalsektion am Samstag bekannt. Der 47 Jahre alte Markovics war bislang als Schauspieler von Filmen wie „Die Fälscher“ und „Unknown Identity“ bekannt.

Die Berliner Nachwuchsregisseurin Doroteya Droumeva, Studentin der Deutschen Film- und Fernsehakademie, erhielt den Hauptpreis des Kurzfilmprogramms Cinéfondation für ihr 30-minütiges Werk „Der Brief“. Der Film handelt von der jungen Frau Maja, deren Leben durcheinandergerät als sie erfährt, dass sie schwanger ist.

Im Mittelpunkt des 90-minütigen Dramas „Atmen“ steht ein 19-jähriger Freigänger einer Jugendstrafanstalt, der weder über eine Familie noch über soziale Bindungen verfügt. Als er bei seiner Arbeit im städtischen Leichenschauhaus auf eine Tote stößt, die seinen Nachnamen trägt, begibt er sich auf die Suche nach seiner eigenen Mutter, der er noch nie begegnet ist.  Thomas Schubert spielt die Hauptrolle.

Die Nebenreihe Quinzaine des réalisateurs (Director’s Fortnight) besteht seit 1969. In diesem Jahr wurden 25 Filme aus verschiedenen Ländern gezeigt; acht davon waren Regiedebüts. Die Auszeichnung „Europa Cinemas Label“ gibt es seit 2003.

Die Kurzfilmpreise der Cinéfondation waren bereits am Freitag von der Jury unter Vorsitz des französischen Regisseurs Michel Gondry („The Green Hornet“, „Vergiss mein nicht!“) vergeben worden. In der Auswahl waren in diesem Jahr 16 Filme von Studenten aus Asien, Amerika und Europa zu sehen.

dpa

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