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"Frei" bis auf die nackte Haut - Polarkreis 18 dreht Video auf der Görlitzer Straße

"Frei" bis auf die nackte Haut - Polarkreis 18 dreht Video auf der Görlitzer Straße

Frei bis auf die nackte Haut rannten am Sonntag rund hundert Menschen durch die Görlitzer Straße bis in den Alaunpark. Die Dresdner Band Polarkreis 18 hatte zum Videodreh ihrer Single „Frei" geladen und inszenierte den Lauf durch die Neustadt.

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Polarkreis 18 beim Videodreh in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden. Dabei zogen sich Sänger Felix Räuber und etliche Fans bis auf die Unterhosen aus und symbolisierten so ihre ganz persönliche Freiheit.

Die Idee zum Musikvideo für die Single „Frei" hatte Räuber zusammen mit der Dresdner Filmfirma Ravir entwickelt. Dass das Video in der Heimatstadt der Band gedreht wird, stand für die Musiker außer Frage. „Da uns viele Freunde und Bekannte aus Dresden beim Videodreh unterstützen, wollten wir unbedingt auch in unserer Stadt drehen. Wir brauchten für das Video eine freie Straße. So gesehen ist der Dreh während der Bunten Republik Neustadt auch etwas pragmatisch: Hier sind die Straßen bereits gesperrt", erklärte Räuber den Grund für die Aufnahmen während der BRN.Gestört wurde der Dreh anfangs von einem alkoholisierten Neustädter, der dann kurzerhand als Assistent eingestellt wurde. Mit Zwischenrufen sorgte der Mann für etliche Lacher. So beschwerte er sich darüber, dass Felix Räuber, zitternd und nur mit einer Unterhose bekleidet, einen Kaffe trinken dürfe, während die Statisten kein Warmgetränk erhielten. „Felix jetzt keine Starallüren, es geht um das Gemeinsame" rief der Neustadt-Bewohner dazwischen und erntete Applaus.

Räuber hingegen war weniger froh über den Störenfried und das kühle Wetter. „Es ist Sommer, verdammt", ärgerte er sich über die kurzen Regenschauer, die während des Drehs für einige Zwangspausen sorgten. Als die Wolken verzogen waren, rief er die Fans dann zum Mitmachen auf: „Alle, die sich freimachen wollen, bitte nach vorne. Alle anderen bitte nach hinten." Und so flogen in der nächsten Szene die T-Shirts, Hemden und Blusen in die Luft und die Leute rannten, begleitet von etlichen fahrbaren Kameras, durch die Görlitzer Straße in Richtung Alaunpark.

Philipp Makolies, Gitarrist bei Polarkreis 18, dankte den Fans für die rege Unterstützung: „Im Vorfeld gab es etliche Unsicherheiten. Wir wussten nicht, wie viele Fans kommen würden und ob das Wetter mitspielt. Dass nun so viele mitmachen, ist klasse." Einzig ein paar alkoholisierte Leute beim Dreh seien etwas störend, aber darauf sei die Band gefasst gewesen, sagte das Bandmitglied am Rande der Arbeiten. Schließlich habe man alle Fans zum Mitmachen eingeladen.Produktionsleiterin Dorit Jeßner von der Dresdner Filmfirma Ravir war nach der letzten Sequenz ebenfalls zufrieden mit den Dreharbeiten: „Alle Szenen haben sehr gut geklappt. Und da der Sound im Video sowieso hinterlegt wird, macht es auch nichts, wenn Leute dazwischen rufen."Von Freunden und per Facebook hatten Julia Weise und Julia Steinich von der Aktion erfahren. „Ich mag die Band und habe sie auch schon bei einem Konzert gesehen, da wollte ich jetzt auch im Video mitmachen. Aber ich hatte mir die Arbeiten etwas zügiger vorgestellt - die einzelnen Einstellungen dauern doch sehr lang", erzählt Steinich von ihren ersten Erfahrungen als Statistin nach dem Dreh. Als am Ende alle wieder angezogen waren gab es als kleines Dankeschön Getränke für die Beteiligten.

Dominik Brüggemann

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