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Gedreht in Leipzig: „Herbert“ räumt drei Lolas ab – Kurth ist bester Hauptdarsteller

Drehbuch von Clemens Meyer Gedreht in Leipzig: „Herbert“ räumt drei Lolas ab – Kurth ist bester Hauptdarsteller

Das nach einem Roman von Clemens Meyer gedrehte Filmdrama „Herbert“ hat am Freitagabend bei der Verleihung des deutschen Filmpreis Lola drei Trophäen abgeräumt.

In der Kategorie „bester Film des Jahres“ bekam „Herbert“ die silberne Lola.
 

Quelle: dpa

Berlin. Der in Leipzig gedrehte und von Clemens Meyer miterdachte Film „Herbert“ von Regisseur Thomas Stuber hat bei der Verleihung des deutschen Filmpreises drei der begehrten Lola-Trophäen abgeräumt. Hauptdarsteller Peter Kurth wurde als bester Darsteller geehrt, Hanna Hackbeil erhielt eine Lola für das beste Maskenbild und in der Kategorie bester Film musst sich „Herbert“ nur dem Politthriller „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume geschlagen geben, erhielt eine silberne Lola.

„Herbert“, seit Mitte März in den Kinos, ist bereits die zweite Verfilmung von einer Skript-Idee von Clemens Meyer. Das Drehbuch hat der Leipziger Schriftsteller, der auch eine kleine Rolle im Film spielt, zusammen mit Regisseur Stuber verfasst. Im vergangenen Jahr war bereits Meyers "Als wir träumten" nach der Regie von Andreas Dresen in die Kinos gekommen. Das Drama "Herbert" handelt von einen Ex-Boxer, der an der unheilbaren Krankheit ALS leidet und beim Kampf dagegen auch seine Vergangenheit aufarbeitet.

Noch mehr Preise als „Herbert“ konnte am Freitagabend in Berlin „Der Staat gegen Fritz Bauer“ einheimsen. Der Film von Lars Kraume erhielt gleich sechs Trophäen, setzte sich als bester Film des Abends auch in Kategorien wie Drehbuch, Kostümbild, Szenenbild und Regie durch. Der Film über die zögerliche Aufarbeitung der Nazi-Diktatur war in insgesamt neun Kategorien nominiert und galt als Favorit. Burghart Klaußner spielt darin den Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.

Im Film "Herbert" spielt Peter Kurth einen gealterten Ex-Boxer aus Leipzig, der an ALS erkrankt. Auch Schriftsteller Clemens Meyer ist in einer Mini-Rolle zu sehen. Fotos: Wild Bunch

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Gleich zwei Preise gab es für die Schauspielerin Laura Tonke - für die Hauptrolle in „Hedi Schneider steckt fest“ und die Nebenrolle in „Mängelexemplar“. Bester Nebendarsteller wurde Ronald Zehrfeld (39), der für seine Rolle im „Fritz Bauer“-Film geehrt wurde.

Die Neuverfilmung von „Heidi“ (Regie: Alain Gsponer) gewann die Lola als bester Kinderfilm. Der Preis für die beste Doku ging an „Above and Below“ von Nicolas Steiner. Tom Tykwers Bestsellerverfilmung „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks bekam Preise für den Ton und den Schnitt.

Moderator der im Ersten ausgestrahlten Gala war Schauspieler Jan Josef Liefers. Auf dem roten Teppich vor dem Palais am Funkturm hatte bereits am Nachmittag das große Schaulaufen der Promis in aufwendigen Roben und eleganten Smokings begonnen - beobachtet von zahlreichen Fans hinter der Absperrung. Zu den strahlenden, in die Kameras lächelnden Stars gehörten die deutsche Hollywoodschauspielerin Diane Kruger, Winfried Glatzeder, Hannelore Elsner, Natalia Wörner, Sunnyi Melles, Martin Wuttke, Robert Stadlober, Christoph Maria Herbst und Milan Peschel.

Die Gala ist traditionell ein großes Treffen der deutschen Filmbranche. Der Preis wird von der Bundesregierung finanziert. Die wichtigste Auszeichnung für das deutsche Kino ist mit insgesamt drei Millionen Euro dotiert. (mit dpa)

Von mpu

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