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Gegen Rechts – 150 Menschen stimmen Ärzteklassiker auf dem Markt an

„Aktion Arschloch“ Gegen Rechts – 150 Menschen stimmen Ärzteklassiker auf dem Markt an

Mit einem Ärzte-Klassiker aus den frühen Neunzigern haben 150 Menschen auf dem Leipziger Markt Spenden ein Zeichen gegen Rechts setzen wollen. Bei der „Aktion Arschloch“ wurde „Schrei nach Liebe“ angestimmt. Spendengelder sollen neben der Gema dem Flüchtlingsrat zu Gute kommen.

Etwa 150 Menschen sitmmten auf dem Leipziger Markt den Ärzte-Klassiker an.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Hundertfach schallte es am Samstag „Oh, oh, oh, Arschloch!“ durch die Leipziger Innenstadt. Um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen, hatten sich 150 Menschen im Netz zu einem Flashmob auf dem Markt verabredet. Punkt 17 Uhr wurde dann der Ärzte-Klassiker „Schrei nach Liebe“ angestimmt. Ein Anti-Neonazi-Song, der in den frühen 90er für Furore sorgte, weil die Berliner Punkband das Schimpfwort „Arschloch!“ ohne Scheu in die Öffentlichkeit zog.

Etwa 150 Menschen sitmmten auf dem Leipziger Markt den Ärzte-Klassiker an. (Bilder: Dirk Knofe)

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Da für die öffentliche Vorführung des Songs Gema-Gebühren fällig sind, sollten auch Spenden gesammelt werden – ein Euro pro Teilnehmer. Der überbleibende Beitrag kommt nach Angaben der Initiatoren dem Leipziger Flüchtlingsrat zugute. Auch in anderen deutschen Städten wie Bremen, Stuttgart und Kiel sind am Wochenende ähnliche Aktionen geplant.

GfK bestätigt: Song stürmt Spitze der Charts

„Schrei nach Liebe“ stürmte am Freitag – 22 Jahre nach Veröffentlichung – auf Platz eins der deutschen Single-Charts, wie das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment mitteilte. In der Vorwoche war der Song auf Platz zwölf eingestiegen. „Eine solche Aktion mit diesem Erfolg ist einmalig in der deutschen Chartgeschichte“, sagte GfK-Geschäftsführer Mathias Giloth.

Ein Musiklehrer aus Niedersachsen hatte die „Aktion Arschloch“ Ende August initiiert. Gerhard Torges rief dazu auf, das Lied der Band „Die Ärzte“ aus dem Jahr 1993 im Netz zu kaufen und zu bewerten, es sich bei Radiosendern oder in Diskotheken zu wünschen sowie auf Video auf YouTube abzuspielen. Damit sollte ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

joka/nöß

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