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Gewandhausorchester mit Leipziger Lerche geehrt

Orchestraler Botschafter Gewandhausorchester mit Leipziger Lerche geehrt

Der Verein „Gemeinsam für Leipzig“ übergab dem Gewandhausorchester am Freitagabend die „Leipziger Lerche“. Diese Ehre wird Persönlichkeiten und Institutionen zuteil, die der Stadt weit über die Grenzen hinaus zu einem Renommee verholfen haben. Musikalisch begleitete das Mendelssohn-Quartett.

Eine Lerche fürs Gewandhausorchester: Blumenmädchen Franziska Göhrmann Björn Steigert, Mathias Reuschel, Preisträger Karsten Heins, Preisträger Gereon Röckrath, OBM Burkhard Jung und Justizminister Sebastian Gemkow bei der Preisverleihung.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Der majestätische Glanz des Gewandhausorchesters erstrahlt seit Jahrhunderten in aller Welt. Das Orchester gehört zu den international besten und ist mit über 180 Mitgliedern das größte professionelle überhaupt. Bis nach Japan und Nordamerika reist das Leipziger Orchester immer wieder für zahlreiche Gastspiele – wenn es nicht gerade daheim eingespannt ist, in Gewandhaus, Oper und Thomaskirche.

Am Freitagabend erhielt diese Kulturinstitution, die „exemplarisch für regionale Verwurzelung mit internationaler Ausstrahlung“ steht, die „Leipziger Lerche“ vom Wirtschaftsverein „Gemeinsam für Leipzig“ im Rahmen des Neujahrsempfangs in der Glaskuppel der LVZ. Vereinspräsident Mathias Reuschel überreichte Karsten Heins vom Orchestervorstand und Verwaltungsdirektor Gereon Röckrath die Bronze-Skulptur der Lerche. Für Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow ein schönes Sinnbild für den Klang des Orchesters, das „genau so anmutig“ zu singen vermöge „wie die Lerche“.

Die Jury besteht aus ehemaligen Leipzigern, die im Auswahlverfahren zwanglos von außen auf die Stadt blicken, um einen würdigen Preisträger zu bestimmen. Die Nominierung des Gewandhausorchesters zierte schon öfters die Favoritenliste. Mit der Leipziger Lerche ehrt der Wirtschaftsverein seit 2001 Persönlichkeiten und Institutionen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen, die der Stadt weit über die Grenzen hinaus zu Ansehen verholfen haben, ihre Leistung mit Leipzig verknüpfen und sie für die Region einbringen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Wolfgang Tiefensee (2006), Die Prinzen (2007), Bernd-Lutz Lange (2009), Neo Rauch (2010), Red Bull (2013) und BMW (2014).

Mendelssohn-Quartett führt durch Abend mit warmen Klängen

Musikalisch untermalt wurde der Abend vom hinreißenden Mendelssohn-Quartett, bestehend aus Gunnar Harms, Anna Schuberth-Richwien (Geige), Larissa Petersen (Bratsche) und Susanne Raßbach (Cello), Mitglieder des Gewandausorchesters. Auch LVZ-Geschäftsführer Björn Steigert, Gastgeber des Abends, richtete ein Grußwort an die 240 handverlesenen Vertreter und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur sowie Mitglieder des Wirtschaftsvereins.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hielt die Laudatio vor der feierlichen Preisverleihung, pries das „vielleicht kostbarste, was Leipzig zu bieten hat“. Die zahlreich versammelte Prominenz genoss nach dem Festakt mit den anderen Gästen anregende Gespräche und ein kulinarisches Angebot, das zum gelungenen und inspirierenden Abend für alle beitrug.

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