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Gutachten lehnt Welterbe-Titel für Saale-Unstrut-Region ab

Rückschlag Gutachten lehnt Welterbe-Titel für Saale-Unstrut-Region ab

Der Weg zum Welterbe-Titel ist für den Naumburger Dom und die Saale-Unstrut-Region steiniger geworden. Ein einflussreiches Gutachten macht den Antragstellern zu schaffen. Aufgeben wollen sie aber nicht.

Der Internationale Rat für Denkmalschutz (Icomos) lehnt den Antrag der Saale-Unstrut-Region

Quelle: dpa

Naumburg. Die Bewerbung der Saale-Unstrut-Region mit dem Naumburger Dom für die Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste hat einen schweren Rückschlag erlitten. Der Internationale Rat für Denkmalschutz (Icomos) lehnt eine Aufnahme in die Unesco-Liste ab, wie der Vorsitzende des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, Götz Ulrich (CDU), am Dienstag mitteilte. Der Rat habe ein entsprechendes Gutachten vorgelegt, das dem Unesco-Komitee als Entscheidungsgrundlage dienen soll.

Laut einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstag) reicht den Icomos-Experten der Charakter des Gesamtgebietes nicht für die Vergabe des Titels aus. Ulrich kündigte an, die Unesco noch vom Gegenteil überzeugen zu wollen. „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagte Ulrich am Dienstag. Er kündigte bis Mitte Juni eine Stellungnahme des Vereins an, an der Experten aus Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland mitarbeiten sollen. Ulrich zeigte sich optimistisch, das Unesco-Komitee von der Einzigartigkeit der Region überzeugen zu können.

In der Vergangenheit habe die Unesco wiederholt Entscheidungen gefällt, die von den Icomos-Empfehlungen deutlich abwichen. Das Welterbekomitee will Ende Juni bei einem Treffen in Bonn über die Nominierung entscheiden. Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut werden aus der Region seit Jahren für den Titel des Unesco-Weltkulturerbes vorgeschlagen. Die Kathedrale in Naumburg zählt wegen ihrer zwölf Stifterfiguren zu den bedeutendsten Kunstwerken des Hohen Mittelalters. Die umliegenden Orte wie etwa Freyburg, Bad Kösen und die Klosteranlage Schulpforte sind laut Förderverein bauliche und künstlerische Zeugnisse der Entwicklungen dieser Epoche.

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