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Hasselhoff: „Fans holen mich aus Depression“

Hasselhoff: „Fans holen mich aus Depression“

Als „Baywatch“-Bademeister und „Knight Rider“ war er die Kultfigur der 80er und 90er. In den vergangenen Jahren machte David Hasselhoff aber vor allem durch Alkohol-Eskapaden auf sich aufmerksam.

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Hasselhoff: „Fans holen mich aus Depression“

Quelle: dpa

München/Salzburg. Jetzt will der 57-Jährige einen neuen Anfang machen. Seine Autobiografie „Wellengang meines Lebens“ ist am 23. April auf Deutsch erschienen. Außerdem träumt Hasselhoff von einem musikalischen Comeback in Deutschland, wo sein Lied „Looking For Freedom“ Ende der 80er an der Spitze der Charts stand.

Mr. Hasselhoff, Sie sind zurück in Deutschland und Österreich. Wie hat man sie empfangen?  

David Hasselhoff: „Mir sind heute wirklich seltsame Fragen gestellt worden - die Leute wollten, dass ich in einem Pamela-Anderson-Contest fünf Mädchen miteinander vergleiche. Dabei ist doch der Grund, aus dem ich hier bin, über mein Buch zu sprechen und darüber, dass ich mit meiner Musik nach Deutschland zurückkomme. Das passiert gerade, und das ist toll.“

Das Publikum nimmt sie also gut auf?

Hasselhoff: „Ja - das ist ein wahnsinniges Phänomen, das ich auch nicht ganz verstehe. Ich komme gerade aus England und bin da bei einer Wrestling-Veranstaltung aufgetreten. 20 000 Menschen haben im Chor gesungen 'Hoff, Hoff, Hoff'. Ich denke, die Menschen merken - egal, was auch über mich geschrieben wird -, dass ich ein gutes Herz habe. Mich gibt es schon so lange, vielleicht halten die Menschen mich für einen Teil ihrer Familie. Wie gesagt - ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich fühle mich damit großartig.“

Hat Ihnen diese Aufmerksamkeit in den vergangenen Jahren gefehlt?

Hasselhoff: „Sie war ja nie wirklich weg. Manchmal dachte ich, sie sei es, aber dann ging ich nach draußen, um eine Zeitung zu kaufen und die Menschen erkannten mich, lachten mir zu, winkten und riefen „Wir lieben Dich“. Wenn ich traurig bin oder nicht verstehe, was in meinem Leben geschieht oder wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, und dann rausgehe und so etwas erlebe - das gibt mir sehr viel Energie. Meine Fans können mich einfach so aus der Depression holen.“

Warum haben Sie sich entschieden, Ihre Biografie zu veröffentlichen?

Hasselhoff: „Über mich ist so viel geschrieben worden, und vieles davon war nicht wahr. Ich wollte die Wahrheit aus meiner Perspektive erzählen. Ich glaube, dass ich etwas zu sagen habe, und anstatt das im Fernsehen zu tun, habe ich das auf diese Weise und direkt aus meinem Herzen getan. Ich wollte über mein Leben als Star reden, in dem ich unglaubliche Dinge erlebt habe und auch über meine harte Arbeit und die Dramen, die ich erlebt habe. Vielleicht kann ich andere damit inspirieren, dass sie nicht aufgeben. Du musst im Leben für das kämpfen, was Du willst. Ich wusste nicht, ob irgendjemand das Buch kaufen wollte, aber diejenigen, die meine Karriere verfolgt haben, mochten es.“

Sie thematisieren in dem Buch auch ihre Tiefpunkte und ihr Alkoholproblem. Haben Sie die Sucht endgültig überwunden? Haben Sie Angst vor einem Rückfall?

Hasselhoff: „Jeder, der dieses Problem hat, verharmlost es, wenn er sagt, er habe es überwunden. Es ist ein tagtäglicher Kampf und - wie bei Krebs - weiß man nie, ob die Krankheit zurückkommt. Aber im Moment halte ich mich sehr gut, und ich bin sehr stolz darauf.“

Britta Schultejans, dpa

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