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Hintergrund: Überblick über bekannte Werke Erich Loests

Hintergrund: Überblick über bekannte Werke Erich Loests

Er war einer der großen Chronisten der neuen deutschen Geschichte.„JUNGEN, DIE ÜBRIGBLIEBEN“: In seinem Debütroman von 1950 erzählt Loest von jungen Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs.

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Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig. Erich Loests Roman "Nikolaikirche" thematisiert die Ereignisse.

Quelle: Volkmar Heinz

Berlin. Werke:

„JUNGEN, DIE ÜBRIGBLIEBEN“: In seinem Debütroman von 1950 erzählt Loest von jungen Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs. Von der Wehrmacht eingezogen sollen die Männer in aussichtsloser Lage das Vaterland retten - und werden vom NS-Regime dafür skrupellos missbraucht.

„VÖLKERSCHLACHTDENKMAL“: Loests Roman, der 1984 erschien, handelt von einem Wärter des Völkerschlachtdenkmals, der von der Stasi verhaftet wurde, weil er angeblich das Denkmal sprengen wollte. Loest selbst war 1957 aus politischen Gründen zu sieben Jahren Haft im berüchtigten Zuchthaus in Bautzen verurteilt worden.

„NIKOLAIKIRCHE“: In dem 1995 veröffentlichten, von Frank Beyer verfilmten Buch über die Demonstrationen in Leipzig vom Herbst 1989 tauchen reale Personen unter fiktiven Namen auf. Es geht um die Geschichte einer Leipziger Familie in den letzten Jahren der DDR.

„DURCH DIE ERDE EIN RISS“: In der Autobiografie von 1990 erzählt Loest seinen Werdegang während des Nationalsozialismus sowie beim erhofften Neuanfang in der DDR. Der Protagonist wird mit 21 Jahren Redakteur der Leipziger Volkszeitung und Mitglied der SED. Wegen vermeintlicher „Standpunktlosigkeit“ wird Loest entlassen, schreibt aber weiter über die Ereignisse im Land.

„SOMMERGEWITTER“: Der Autor beschreibt die Schicksale von Menschen während des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR. Der alte Sozialdemokrat Mannschatz schmeißt aus Enttäuschung sein SED-Parteibuch hin. Sein Schwiegersohn Brücken wird zum Streikführer und muss schnell begreifen, dass die überall in der DDR durchgeführten Aktionen keine Chance haben. Sommergewitter erschien erstmals 2005.

dpa

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