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Jetzt knallt's - 20. Karl-May-Festtage beginnen, Pierre Brice kommt am Sonntag

Jetzt knallt's - 20. Karl-May-Festtage beginnen, Pierre Brice kommt am Sonntag

Am Freitag lassen es Wildwest-Freunde im Lößnitzgrund so richtig krachen. Die 20. Auflage der Karl-May-Festtage beginnt in der Westernstadt "Little Tombstone" mit einer Country-Nacht ab 20 Uhr, ehe das an Abenteuerromane Karl Mays angelehnte Treiben in Radebeuls wildromantischem Tal an beiden Wochenendtagen so richtig auf Touren kommt.

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Mitglieder des Vereins "J.A. Fox", schwer bewaffnet.

Quelle: Martin Förster

Radebeul. Angekündigt sind zwei Höhepunkte: "Die Nacht der indianischen Mythen und Märchen" am Hohen Stein am Samstag und die Sternreiterparade auf der Meißner Straße am Sonntag. Dort wird der Schirmherr der Jubiläumsfeier auftreten: Pierre Brice, vielen seit den Karl-May-Verfilmungen der 60er Jahre als Urbild des Apachenhäuptlings Winnetou bekannt. Entsprechend lautet das Motto der Jubiläumsveranstaltung "Winnetous Erben". Das können vor allem kleine Indianerfreunde am Sonntag wörtlich nehmen: Jungen, die als Winnetou verkleidet erscheinen, und Mädchen, die in das Kostüm der Nscho-tschi schlüpfen, erhalten freien Eintritt und die Einladung, 14.30 Uhr in der Westernstadt "Little Tombstone" ein Gruppenfoto mit Brice zu machen.

Neben dem großen Namen sorgen vor allem die vielen Ehrenamtlichen, meist in Westernvereinen organisierten Helfer, für echte Wildwest-Atmosphäre. So die 18 Mitglieder des 2010 gegründeten Vereins "J. A. Fox Westerncamp". Nahe dem Dorfgrund haben sie an der Lößnitzgrundstraße eine Siedlung aufgebaut, die an das Leben deutscher Auswanderer in Nordamerika Mitte des 19. Jahrhunderts erinnert. "Die Menschen hatten es sehr karg, nur wenigen ist es gelungen, an Reichtum zu gelangen", sagt Wolfgang Bartel, der als "Judge B." Ganoven in das eigens errichtete Gefängnis schickt.

Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, wollen die teils schwer bewaffneten Westernfreunde bei den häufigen Schießereien und Bahnüberfällen mitmachen, Kinder kommen bei Wurfspielen, Goldwäsche und Luftgewehrschießen auf ihre Kosten. "Wir sind froh, dass nach und nach immer mehr Vereine entstanden sind, die sehr viel zu den Karl-May-Festtagen beitragen", sagt Kulturamtsleiter Alexander Lange. Machte anfangs nur der 1956 gegründete Westernverein "Old Manitou" mit, haben sich seit den 90er Jahren unter anderem die "Virginia Volunteers" und die Linedancer der zwei Truppen "Eastside Linedancers" und "Smiley Dancer" einen Namen gemacht.

Karl-May-Festtage im Lößnitzgrund: Eintritt am Sa. 8 Euro, erm. 4 Euro; am So. 6 Euro, erm. 3 Euro. Wochenendtickets kosten 9 Euro, erm. 5 Euro und sind nur im Vorverkauf bis Freitag Abend erhältlich.

Uwe Hofmann

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