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Kahla präsentiert Neues aus den Händen internationaler Porzellankünstler

Kahla präsentiert Neues aus den Händen internationaler Porzellankünstler

Unter dem Motto "Erfinden" luden die Porzellanmacher von Kahla aus Thüringen zum fünften internationalen Porzellanworkshop "Kahla kreativ" ein und entschieden sich für zwölf  Teilnehmer aus 150 Bewerbern.

Leipzig. Die Künstler, Designer und Kunsthandwerker aus Frankreich, Taiwan, Polen, Ungarn, Russland, Serbien, Finnland, Deutschland, der Schweiz und aus den Niederlanden hatten völlige künstlerische Freiheit, um Entwürfe aus Porzellan anzufertigen. Die Ergebnisses zeigt das  Grassi Museum für Angewandte Kunst noch bis zum 16. Januar 2011.

Das Haus Kahla stellte den Künstlern sein Know-how, Facharbeiter und die technischen Anlagen zur Verfügung. Bei der Gestaltung von Objekten und Gegenständen aus dem "Weißen Gold" hatten die Workshopteilnehmer freie Hand und konnten sich dem getreu dem Motto "Erfinden" ausleben.

So fertigte die Schweizerin Eva Aebi aus Hunderten Kännchen aus der "Matinee" Skulpturen, während die Französin Anne Xiradakis beim Funktionalen blieb. Sie entwarf das Ensemble "Olive Oil Tasting Set". Diese und weitere Arbeiten sind jetzt im Haus am Johannisplatz zu sehen. Neben den Porzellanobjekten zeigt die Schau auch Einblicke in die jeweiligen Arbeitsprozesse.

Der Alltag der Porzellanmanufaktur steht auch im Ausstellungsteil "Von Tellern und Tassen" im Vordergrund. Barbara Schmidt entwirft seit zwei Jahrzehnten Gebrauchsgegenstände für das thüringische Haus. Auf Reisen rund um die Welt findet sie ihre Inspiration, sammelt neue Koch- Ess- und Keramikerfahrungen. Wie daraus Porzellanobjekte entstehen, macht die Schau anhand von Fotografien, Notizen und Modellen nachvollziehbar.

Im letzten Teil der Ausstellung mit dem Titel "Erbgut" widmet sich das Grassi Museum für angewandte Kunst  einer Formstudie über Gebrauchsgegenstände zum Essen und Trinken, die Kahla gemeinsam mit der Universität der Künste Berlin durchführte.

Die Schau "Erfinden" eröffnet am 27. November um 11 Uhr und ist dann bis zum 16. Januar im Grassi Museum für Angewandte Kunst zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro und ermäßigt 4 bzw. 3 Euro).

Holger Günther

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