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Kino trifft Oper: Passage spielt „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“

Kino trifft Oper: Passage spielt „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“

Schon bevor die Musikalische Komödie am 10. April die Premiere der Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ feiert, laden die Passage Kinos am 28. März um 15 Uhr zum Genuss des gleichnamigen Films und zu Musik der Dreißigerjahre ein.

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Die Passage Kinos stimmen auf die Operette "Zwei Herzen im Dreivierteltakt ein.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. CinOpera heißt die Veranstaltungsreihe, die die Grenzbereiche der Kunstgattungen Film und Oper ausleuchtet. Zum Spielfilm „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ hat das Haus in der Leipziger Innenstadt eine ganz besondere Beziehung. Ab dem 13. März 1930 flimmerte dieser in den deutschen Kinos. Seine Erstaufführung hier in Leipzig hatte Tonfilm im damaligen Ufa Theater Hainstraße am Ort der heutigen Passage Kinos. Der ungarische Schauspieler und Regisseur Géza von Bolváry konnte damit einen seiner ersten Erfolge verbuchen.

„Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ besticht vor allem durch die mit Innbrunst vorgetragenen Lieder. Mittels derer erzählt dieser erste musikalische Tonfilm Europas die Geschichte vom Entstehen einer Operette und einer Liebe: Der Komponist Tony Hofer leidet unter extremem Erfolgsdruck. Ihm will einfach keine Idee für einen neuen Walzer kommen, bis ihm seine „Muse“ begegnet. Wie von Zauberhand fliegen seiner Finger über das Klavier. Als die Ideengeberin jedoch plötzlich wieder verschwunden ist, ist auch die zauberhafte Melodie weg, denn Tony hat sie nicht festgehalten …

Mit diesem Stück Filmgeschichte, auf dessen Grundlage 1933 die gleichnamige gefeierte Operette entand, sowie mit Kaffee, Kuchen und vor allem mit Musik der Dreißigerjahre von originalen Schellackplatten stimmen die Passage Kinos auf die am 10. April um 19 Uhr stattfindende Operetten-Premiere in der Musikalischen Komödie ein. Deren Regisseur, Volker Vogel, wird zu Gast sein und einführende Worte zu „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ sprechen.

Holger Günther

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