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Königlich: Vier Oscars für „The King’s Speech“ - Natalie Portmann beste Schauspielerin

Königlich: Vier Oscars für „The King’s Speech“ - Natalie Portmann beste Schauspielerin

Das britische Drama „The King’s Speech“ hat bei den Oscars königlich triumphiert: Der Film über das Stotter-Problem des englischen Königs George VI. wurde von der amerikanischen Filmkunst-Akademie am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood zur besten Produktion des Jahres gekürt.

Hollywood. Für den Hauptdarsteller Colin Firth gab es erwartungsgemäß den Schauspiel-Oscar, Regisseur Tom Hooper erhielt den Regie-Preis. Außerdem wurde die sensibel erzählte Geschichte für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet.   

Der Oscar für die beste Hauptdarstellerin ging an die ebenfalls favorisierte Natalie Portman als wahnsinnig werdende Tänzerin in „The Black Swan“.  Damit hat sich auch das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo als Oscar-Orakel einen Preis verdient: Die Beutelratte tippte für einen amerikanischen TV-Sender beide Hauptdarsteller korrekt.    

Beste Nebendarsteller wurden Melissa Leo und Christian Bale, die beide in dem Boxer-Drama „The Fighter“ spielen.  Der Thriller „Inception“ wurde mit insgesamt vier Oscars ausgezeichnet, für den Facebook-Film „The Social Network“ gab es drei Preise.    Moderiert wurde die weltweit im Fernsehen übertragene Gala von den Schauspielern Anne Hathaway und James Franco: Sie führten locker und fröhlich durch die Zeremonie.   

Die in Nebenkategorien nominierten deutschen Oscar-Kandidaten gingen in diesem Jahr leer aus. Der in Frankfurt geborene Komponist Hans Zimmer war mit seiner Musik zu „Inception“ ins Rennen gegangen.  Auch die Trickfilmer Jakob Schuh und Max Lang gingen leer aus. Die Filmemacher aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg waren mit ihrem Werk „Der Grüffelo“ in der Kategorie bester animierter Kurzfilm nominiert. Für die besten Spezialeffekte wurden die Computer-Spezialisten von „Inception“ ausgezeichnet - und nicht der Deutsche Stephan Trojanski, der an Clint Eastwoods Drama „Hereafter“ beteiligt war.   

Im vergangenen Jahr ging der Preis für den besten Film an das Irak-Kriegsdrama „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“.

dpa

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