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LVZ-Fotografen stellen im Kamera- und Fotomuseum Mölkau aus

LVZ-Fotografen stellen im Kamera- und Fotomuseum Mölkau aus

Nachrichtenfotos von Bildreportern der Leipziger Volkszeitung aus den vergangenen 20 Jahren sind jetzt im Fotomuseum Mölkau zu sehen. "Seit der Entwicklung moderner Drucktechniken zählt die Pressefotografie zu den wichtigsten Genres des Mediums Fotografie.

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Dr. Jürgen Schneider auf der Baustelle "Barthels Hof" in Leipzig am 29. Juli 1993.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Presse- und Reportagefotos beeinflussen das Bild, das sich der Mensch von der Welt macht", merkt der Kurator der Ausstellung, Andreas J. Mueller, an.

Seit der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 gibt es auch in Leipzig wieder eine freie Pressefotografie von hoher Qualität. Das Kamera- und Fotomuseum Mölkau dokumentiert das und zeigt ab heute ausgewählte Werke von zehn Leipziger Fotografen, die seither das Erscheinungsbild der hiesigen Presselandschaft maßgeblich geprägt haben.

"Nachrichtenfotos sind eine eigene Kunst- und Nachrichtenform, eine für sich selbst stehende journalistische Sparte. Oft unter großem Zeitdruck stehend, aber stets mit großem Engagement, treffsicherer Professionalität und starker Zuneigung zu ihrer Stadt, haben die LVZ-Fotografen qualitativ Hervorragendes geleistet", schreibt Bernd Hilder, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, im Vorwort zum Katalog der Ausstellung. Genährt von der Vitalität der Fotografen und der Zeitungsmacher entwickelte sich in den letzten 20 Jahren eine Leipziger Spielart der Live-Fotografie. Das Herausfiltern interessanter Momente aus der Dynamik des Alltags ist laut Mueller für die Leipziger Pressefotografen eine wichtige, weil medienspezifische Umgangsweise mit der Fotografie. Die Ausstellung zeige aber auch, wie sehr sich die Leipziger Region und der Alltag in diesem Zeitraum verändert haben.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Katalog kostet 9,90 Euro.

r.

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