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Leipziger Band des Jahres 2011: Choirs spielen Songs für den (Sonnen-)Untergang

Leipziger Band des Jahres 2011: Choirs spielen Songs für den (Sonnen-)Untergang

Das Schlagzeug peitscht das Tempo voran, die Gitarren ziehen mit oder sorgen mit perlenden Tönen für plötzliches Drosseln der Geschwindigkeit. "Vision" ist ein hoch komplexes und intelligentes Stück Popmusik.

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Fragebogen: Choirs

Die Leipziger Band Choirs tritt beim Bandwettbewerb "Großer Preis" an und will beste Leipziger Musikgruppe des Jahres werden.

Quelle: Björn Lexius

Leipzig. Da wird nichts der Schublade überlassen - die erst vor einem halben Jahr gegründete Band Choirs klingt erstaunlich reif, erstaunlich facettenreich. Nicht schwer nachvollziehbar, dass sie es unter die letzten Acht für den "Großen Preis" schafften - am Samstag wird im Werk 2 Leipzigs Band des Jahres gesucht.

Im weiten Areal von Indie-Pop, Alternative und Rock bewegt sich das Quintett verdammt elegant. Sänger Lukas Steinbrecher pflegt das große Gefühl, das sich auch aus einer deutlichen Melancholie speist. Choirs beschreiben ihren Stil auf der Facebook-Seite als "von Herbstsonne bestrahlten Nebel". In jedem Stück wohnen bemerkenswerte Überraschungen, Brüche, Tempo- und Rhythmuswechsel, plötzliches Grummeln und Flirren.

Der Song "A Place To Live" beispielsweise - Bestandteil der im Mai erschienen Debüt-EP "The Plain Living" - schreit geradezu nach einer Autofahrt hinein in den Untergang der Herbstsonne, die zu schön ist, als dass man die Schutzblende herunterklappen mag. So gewichtig kann Aufbruch und so hoffnungsvoll kann Seelenschwere klingen.

Choirs treten am Wochenende gegen Mollin, Lick Quarters, Cox And The Riot, Mud Mahaka, Me And Oceans, Nevertheless und Krahnstøver an. Vorher müssten alle Kandidaten einen Fragebogen beantworten. Bei Choirs kam das heraus.

Der Große Preis, 29. Oktober, 19 Uhr, Werk II (Kochstraße 132), Vorverkauf 6 Euro, Abendkasse 9 Euro.

MaD

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