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Leipziger Centraltheater blickt auf die Spielzeit 2010/2011

Leipziger Centraltheater blickt auf die Spielzeit 2010/2011

Auf die friedliche Revolution folgt das wiedervereinigte Deutschland – auch im Centraltheater Leipzig. Nachdem die aktuelle Spielzeit die Wendejahre thematisiert, kündigte Intendant Sebastian Hartmann am Donnerstag an: „Wir werden uns in der nächsten Spielzeit in der Hauptsache mit Deutschland beschäftigen.

Leipzig. “ Man wolle deutschen Gründungsmythen nachspüren oder sich mit der Sprache auseinandersetzen.

2010/2011 stehen deshalb Stücke wie der „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal und „Die Räuber“ von Friedrich Schiller auf dem Programm. Auch ein Revival der 80er-Jahre-Musik unter dem Titel „Neue Deutsche Welle“ ist geplant.

Hartmann, der das Haus zur Spielzeit 2008/2009 übernahm, berichtete von einem Anstieg der Besucher-Zahlen. In dieser Saison werde mit rund 81.500 Zuschauern gerechnet, ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Konzept, das Theater wieder mehr in die Stadt hineinzutragen, gehe auf. Und Hartmann hat weitere Ziele: „In den nächsten zwei Jahren gehen wir die 90.000 an“, sagte er.

Der Intendant selbst will sich in der Spielzeit 2010/2011 eines Standardwerks der deutschen Literatur annehmen: Ende Oktober wird seine Inszenierung „Der Zauberberg“ Premiere haben, ausdrücklich nach der Romanvorlage Thomas Manns, wie Hartmann betonte. „Es wird nicht eine Eins-zu-eins-Erzählung des Romans sein.“ Auch der Autor und Liedermacher Rainald Grebe wird wieder ein Stück beisteuern; die Premiere ist für Ende Januar 2011 geplant. Bislang trägt es den Arbeitstitel „Ein schönes Projekt von Rainald Grebe“.

In der Skala, dem kleinen Haus des Schauspiels Leipzig, soll das erfolgreiche „Schwarztaxi“, eine Fahrt durch die Stadt an abgelegene Orte, eine Erweiterung finden. Geplant ist ein „Central-Bus“. „Das ist der Versuch, eine inszenierte Stadtrundfahrt zu machen“, sagte Chefdramaturg Uwe Bautz. Mit dem Bus sollen die Passagiere auf dem schmalen Grat zwischen Inszenierung und Wirklichkeit fahren.

Birgit Zimmermann, dpa

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