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Leipziger Designer feiern 10. Geburtstag mit Modenschau in der Villa Ida

Winterkollektion 2015/16 Leipziger Designer feiern 10. Geburtstag mit Modenschau in der Villa Ida

Die bunte Designervereinigung „Pêle-mêle“ feiert am Sonntag ihren zehnten Geburtstag in der Villa Ida am Poetenweg. Die Gruppe stammt vornehmlich aus Leipzig. Bei dem Ereignis werden Models ihre Winterkollektion 2015/16 bei einer großen Modenschau zeigen.

Das kleine Schwarze: Dieser Entwurf von Anne Kämpfe vom Label Gracy Q wird bei der Modenschau am Sonntag in der Villa Ida zu sehen sein.

Quelle: Pêle-mêle

Leipzig. Die Designervereinigung Pêle-mêle aus Leipzig feiert am Sonntag zehnjähriges Bestehen im Mediencampus Villa Ida am Poetenweg. Zwischen 11 und 18 Uhr werden die elf Designer aus Leipzig, Halle und Berlin im Glasfoyer und Wintergarten Einzelstücke ihrer diesjährigen Winterkollektion präsentieren. Höhepunkt ist die Modenschau um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Das ist eine heiße Nummer, alle sind so engagiert, dass es klappen muss“, erzählt Organisatorin Kristina Ende, die gerade mitten in den Vorbereitungen steckt. Die meisten Teilnehmer stellten auch schon bei der Grassimesse und den Designer’s Open aus, was für das hohe Niveau der Produkte spreche, so Ende. Ein Einzelstück koste zwischen 20 bis 500 Euro.

Gemeinsam mit Textilgestalterin Marlies Raasch hat Kristina Ende Pêle-mêle im Dezember 1995 ins Leben gerufen. Der Name der Gruppe leitet sich aus dem Französischen ab und bedeutet übersetzt „buntes Durcheinander“. Die Veranstalter nennen es aber „bunte Vielfalt“. Diese drücke sich schon in  der Mischung der Teilnehmer aus.

„Jeder trägt seine eigene Handschrift, eigene Note“, so Ende. Neben dem Steckenpferd Mode fertigt zum Beispiel der Leipziger Jens Hauslotte von Art de Coco Humidore, kleine Zigarren-Behälter für unterwegs, an, die aus exotischen Edelhölzern bestehen. Die meisten Pêle-mêle-Mitglieder stammen aus Leipzig. Nur Schmuckdesignerin Claudia Baugut ist Hallenserin und Hutkreateurin Angelika Klose kommt aus Berlin.

Wintermode ist kuschelig und bevorzugt schwarz

Zum zehnten Geburtstag steht erstmals eine Modenschau auf dem Programm. Die Models, die die aktuelle „kuschelige und weiche“ Wintermode präsentieren, tragen Pêle-mêle-Kreationen. Die Models, die allesamt Leipzigerinnen sind, seien zwar „keine Profis, aber hübsch anzuschauen“, resümiert Kristina Ende. Die bevorzugten Farbtrends 2015/16, die sich in den Entwürfen widerspiegelten, seien schwarz, petrol, dunkelrot und grün.

Ursprünglich entstand Pêle-mêle, damit kleine Werkstätten und Ateliers in der breiten Angebotspalette nicht untergingen. „Es ist nicht leicht, in diesem Kuddelmuddel in Leipzig zu bestehen“, so Ende. Die Formation hat sich seitdem immer wieder geändert: Manche kamen neu dazu, andere sprangen ab. Oft habe der Zufall entschieden, wer zur Gruppe gehört. „Einer kennt den anderen“, erinnert sich Ende. Neue Mitglieder lerne man meistens in Szene-Runden kennen.

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