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Leipziger Stadtrat entscheidet über Zukunft der Distillery – Club überreicht 10.000 Unterschriften

Leipziger Stadtrat entscheidet über Zukunft der Distillery – Club überreicht 10.000 Unterschriften

Wie geht es mit dem Leipziger Kult-Club Distillery weiter? Darüber verhandelt am Mittwoch der Leipziger Stadtrat. Das Plenum tritt um 14 Uhr im Neuen Rathaus zusammen.

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Steffen Kache ist seit vielen Jahre Chef des Technoclubs Distillery

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Schon ab 13 Uhr wollen dort die Distille-Anhänger für die Erhaltung am Standort Kurt-Eisner-Straße werben. Die Stadt will dem Techno-Club im Neubaugebiet Bayerischer Bahnhof nur eine Übergangsfrist gewähren.

Mehr als 10.000 Unterschriften für die Erhaltung des bundesweit bekannten Techno-Club-Urgesteins sammelte die Distillery per Online-Petition. „Wir werden die Liste vor der Sitzung an Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben“, sagte Club-Chef Steffen Kache am Dienstag gegenüber LVZ-Online.

In den knapp sechs Wochen Zeichnungszeit posteten die Unterstützer außerdem zahlreiche Pro-Argumente. „Die haben wir gesammelt und verteilen sie am Mittwoch als Ausdrucke an die Abgeordneten“, so Kache. Via Facebook hatte der Club auch Fans aufgerufen, mit Spruchbändern im Rathaus zu erscheinen. Mehr als 400 Menschen haben zugesagt, „aber ob die alle kommen können, müssen wir erstmal abwarten“, so der Club-Chef.

Lichter aus nach fünf Jahren

In der Ratssitzung steht ein Antrag von SPD, Grünen und Linken auf der Tagesordnung, der sich für die Erhaltung des Clubs im zukünftigen Stadtquartier Bayerischer Bahnhof einsetzt. Die Verwaltung soll sich dafür beim neuen Eigentümer Stadtbau AG stark machen. Rein rechnerisch können die drei Fraktionen den Antrag mit ihren Stimmen durchsetzen.

Die Stadt hatte sich in einer Stellungnahme schon positioniert: Sie will dem Club nur noch eine Frist von fünf Jahren einräumen. Andernfalls fürchtet die Verwaltung Nachteile für die private Vermarktung der Flächen im Umfeld. Das könnte, so die Annahme, die Position der Stadt im Rahmenvertrag mit Deutsche Bahn AG und Stadtbau AG schwächen. Die Vereinbarung wird nämlich auch festlegen, in welchem Umfang Leipzig öffentliche Flächen im neuen Stadtquartier einplanen kann.

Privatisierungsbremse und Erich-Loest-Platz

In der ersten Sitzung des Jahres berät der Rat des Weiteren über die Zulässigkeit des Bürgerentscheids Privatisierungsbremse sowie über die Festlegung der verkaufsoffenen Sonntage 2014 inklusive längerer Öffnungszeiten.

Die CDU regt außerdem in einem Antrag an, eine Straße oder einen Platz nach Erich Loest zu benennen. Der Leipziger Schriftsteller und Ehrenbürger hatte sich im vergangenen Jahr das Leben genommen. Nach Vorstellung der Union sollte die Namensgebung zum ersten Todestag des Autors am 12. September 2014 erfolgen.

Evelyn ter Vehn

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