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Letzter Vorhang in der Leipziger Skala – Zukunft der kleinen Centraltheater-Bühne ungewiss

Letzter Vorhang in der Leipziger Skala – Zukunft der kleinen Centraltheater-Bühne ungewiss

In der kleinen Bühne des Leipziger Centraltheaters, der Skala, fällt an diesem Mittwoch der vorerst letzte Vorhang. Die Zukunft der Spielstätte ist ungewiss, bis zum Ende der aktuellen Spielzeit bleibt die Skala geschlossen.

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Andrang bei der letzten Premiere in der Skala "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch". (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Grund hierfür ist die nach wie vor schwierige Haushaltslage des Eigenbetriebs“, sagte der Sprecher des Centraltheaters, Jan Torke. Zudem fehlt das Geld für eine dringend nötige Sanierung des Hauses.

Bisher hat die Stadt Leipzig noch nicht erklärt, wie viel Geld der Skala in der nächsten Spielzeit zur Verfügung steht. „Der Betriebsausschuss Kultur möchte die zweite Spielstätte sehr gern erhalten“, sagte die Pressereferentin der Stadt Leipzig, Martina Menge-Buhk. Wann ein Rettungsplan ausgearbeitet sein wird, ist jedoch noch ungewiss.

Im März 2011 hatte die Stadt die Kulturberatungsfirma actori beauftragt, Entwicklungsszenarien für die Leipziger Kulturbetriebe durchzuspielen. Danach könnten durch die Schließung der Zweitspielstätten, Skala und Spinnwerk, 1,2 Millionen Euro gespart werden. „Die Schließung bedeutet einen Verlust künstlerischer Vielfalt und eines wichtigen Innovationsmotors, der zumeist nicht mehr rückgängig zu machen ist“, betonte actori in dem Gutachten. Zudem wären Entlassungen unvermeidbar.

Fest steht: „Die dritte Generation“ nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder wird die vorerst letzte Vorstellung in der Skala sein. Danach gibt es nur noch einige Veranstaltungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März). Die Zweitspielstätte des Centraltheaters hatte sich auf innovatives Theater als Alternative zum klassischen Programm spezialisiert. Bereits seit 1945 wurden in den Räumen der Skala Kammerspiele aufgeführt.

dpa

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