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MDR suspendiert Unterhaltungschef Udo Foht mit sofortiger Wirkung

MDR suspendiert Unterhaltungschef Udo Foht mit sofortiger Wirkung

Der MDR hat seinen Unterhaltungschef Udo Foht (60) wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs mit sofortiger Wirkung suspendiert und Strafanzeige erstattet. Interne Überprüfungen hätten ergeben, dass Foht seine Position für private Zwecke missbraucht habe, begründete der Sender die Entscheidung in einer Mitteilung vom Mittwoch in Leipzig.

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Verdacht auf Amtsmissbrauch: MDR suspendiert seinen Unterhaltungschef Udo Foht.

Quelle: dpa

Leipzig. Der Sportchef und künftige Direktor des MDR Fernsehens, Wolf-Dieter Jacobi, übernehme bis auf weiteres die Leitung der Unterhaltung zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben.

Bei den Überprüfungen nach dem Ki.ka-Skandal sei bekanntgeworden, dass Foht offizielles MDR-Geschäftsbriefpapier für private Zwecke genutzt und Dritte zu Zahlungen veranlasst habe. Ob er sich dadurch einen persönlichen Vorteil verschafft habe, sei noch unklar, erklärte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) weiter.

Unabhängig davon könne der MDR nicht hinnehmen, dass ein Unterhaltungschef seine Position für außerdienstliche Zwecke missbrauche, erklärte der Sender weiter. Er sei deswegen von seinen Aufgaben entbunden worden. Der MDR prüft auch weitere arbeitsrechtliche Schritte gegen Foht. Die interne Revision wurde mit einer Sonderprüfung beauftragt. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist dem MDR durch den Fall kein finanzieller Schaden entstanden.

Foht war am Mittwochabend für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Bei dem größten Betrugsskandal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war der frühere Herstellungsleiter des ARD/ZDF-Kinderkanals (Ki.Ka) zu fünf Jahren und drei Monate Gefängnis verurteilt worden. Der MDR ist beim Kinderkanal federführend. Der einstige Ki.Ka-Manager hatte laut Anklage mit fingierten Aufträgen und Scheinrechnungen den Erfurter Sender um Millionen geprellt. Das Geld trug er zum größten Teil in die Spielbank. Gegen das Urteil legte sein Verteidiger Mitte Juli Revision ein.

dpa

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