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Magier Hans Klok vor seinem Leipzig-Auftritt: "Ich muss schnell sein"

Magier Hans Klok vor seinem Leipzig-Auftritt: "Ich muss schnell sein"

am Montag kommt der niederländische Magier Hans Klok mit seinem Zauber-Stab und seiner "The Houdini Experience Tour 2013" in die Arena Leipzig. Im Interview spricht der wohl schnellste Zauberer der Welt über 30 verschiedene Varianten, seine Assistentin zu enthaupten, und über seine Zeit mit Pamela Anderson in Las Vegas.

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Hans Klok in seiner neuen Show "The Houdini Experience".

Quelle: dpa

40 Shows an 43 Tagen. Frage: Wieso haben Sie Ihre Tour nach dem "Großen Houdini" benannt?

Hans Klok: Er war ein sensationeller Magier, der schon vor hundert Jahren seine Zuschauer zum Staunen gebracht hat. Ich erzähle in meinen Shows Geschichten - dieses Mal ist es das Leben des Houdini. Natürlich werde ich auch seine weltberühmten Entfesselungstricks zeigen.

Gibt es Tricks in Ihrer Show, vor denen Ihr Herz schneller klopft?

Oh ja. Zum Beispiel werde ich in einer Zwangsjacke an einem brennenden Seil hängen und versuchen, mich aus ihr zu befreien. Eine Minute lang habe ich Zeit - dann ist der Strick durchgebrannt und ich würde in ein Becken voll scharfer Messer fallen.

Gibt es keine Sicherungen?

Nein. Wenn etwas schief geht, war es meine letzte Show.

Ist es heutzutage schwieriger, die Menschen zu begeistern?

Ja. Die Zuschauer wissen mehr als früher. Sie kennen einige Tricks aus dem Internet und wissen, wie sie funktionieren - obwohl es nicht immer stimmt, was dort erzählt wird. Es gibt nicht nur eine Lösung. Ich kenne zum Beispiel 30 verschiedene Arten, meine Assistentin zu enthaupten.

Auch die berühmte Fesselaktion unter Wasser ist Teil Ihrer Show. Woher wissen Sie, wie Houdini sich befreien konnte?

Ich weiß es nicht. Er hat seine Geheimnisse mit ins Grab genommen. Ich befreie mich auf meine eigene spektakuläre Weise aus derselben misslichen Lage.

Haben Sie mal einen Trick verraten?

Noch nie. Nicht mal Freunden oder der Familie. Auch meine Mitarbeiter haben mir geschworen, alles geheim zu halten - auf Lebenszeit.

In Ihrer Show in Las Vegas, die neun Monate dort lief, war Pamela Anderson Ihre Assistentin. Wie hat sich die blonde Ex-Baywatch-Nixe denn angestellt?

Sie hat alles schnell verstanden und toll gemacht. Wir haben uns gegenseitig geholfen: Sie hatte zu der Zeit keine Arbeit, und ich hatte eine sehr prominente Assistentin.

Wie sind Sie zur Zauberei gekommen?

Meine Großeltern schenkten mir einen Zauberkasten. Ich war zehn Jahre alt, und es war um mich geschehen. Von da an habe ich geübt und geübt - mein erster Trick war der fliegende Zauberstab. Meinen ersten Preis gewann ich mit 14 Jahren.

Müssen Sie auch heute noch üben?

Natürlich. Jeden Tag. Ich muss schnell sein, um mich verschwinden zu lassen. Es ist wie ein Sport. Fingerfertigkeit und Muskelkraft sind dabei sehr wichtig. Außerdem studiere ich alte Zauberbücher und überlege mir ständig neue Tricks.

Sie leben mit Ihrem Partner und seinem Sohn in Holland und sind seit zehn Jahren Botschafter von Unicef. Wie kann man sich Ihre Hilfe vorstellen?

Ich besuche unheilbar kranke Kinder, oft in der letzten Phase ihrer Krankheit. Ich zaubere für sie im Hospital, manchmal lade ich sie zu meinen Shows ein, oder ich erfülle ihre Herzenswünsche, eine Fahrt in einem Ferrari zum Beispiel.

Sie treten international auf - reagiert man überall gleich auf Ihre Show?

Jedes Land ist anders - so wie die Menschen. Amerikaner sind laut und emotional, die Holländer eher nüchtern, Engländer sehr redselig, Franzosen wollen immer eine Geschichte oder Bedeutung hinter der Show erkennen, und die Deutschen sind treu und kommen immer wieder.

Hans Klok in der Arena Leipzig: 11. März, 20 Uhr. Karten gibt es (für LVZ-Abonnenten ab 40,90 Euro, für alles anderen ab 44,20 Euro) im LVZ-Media-Store in den Höfen am Brühl und in allen Geschäftsstellen der LVZ.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.03.2013

Carolin Riemer

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