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Manfred Krug und Co. spielen „Jazz For Fun“ im Gewandhaus

Manfred Krug und Co. spielen „Jazz For Fun“ im Gewandhaus

Im Mai 2007 sollte lediglich der 60. Geburtstag der Jazzsängerin Uschi Brüning gefeiert werden. Doch die Gala in der Berliner Philharmonie, zu der Freunde und Wegbegleiter der Leipzigerin erschienen und für ein ausverkauftes Haus sorgten, kam so gut an, dass allen Beteiligten klar war: Dieser Abend muss wiederholt werden.

Leipzig. Schnell waren alle im Boot und planten eine Tour. Jiggs Whigham, der ehemalige Dirigent des RIAS, leitet das 19-köpfige Berlin Jazz Orchestra und setzt dabei auf hochkarätige Profi-Musiker, die sich in Jazz, Blues und Swing besonders zu Hause fühlen und für die Improvisation auch kein Fremdwort ist. Die Solisten Ernst-Ludwig Petrowsky und Brünings langjähriger Bühnenpartner Manfred Krug runden neben der Sängerin das Programm ab, das die Virtuosen „Jazz For Fun“ nennen.

Als singender Tatortkommissar und als Rechtsanwalt „Liebling Kreuzberg“ ging Manfred Krug in die Fernsehgeschichte ein, doch lange davor hatte er sich in der DDR einen Namen als begnadeter Jazz- und Chansonsänger gemacht. Die Amiga-Platten „Das war nur ein Moment“ und „Greens“ sind nur zwei seiner Alben, die bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung in kaum einem Haushalt mehr fehlten.

2001 verließ Krug die Fernsehstudios und widmete sich neben seiner literarischen Arbeit auch wieder vermehrt seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Jazz. Gemeinsam mit seinen Kollegen und seiner einstigen Bühnenpartnerin Uschi Brüning bringt Krug diesen am 9. April auf die Bühne des Gewandhauses.

 

Uschi Brüning überzeugte bereits in den 1970er Jahren als begnadete Jazz- und Soulsängerin. Schon 1972 erhielt die in Leipzig geborene Absolventin der Musikschule Berlin-Friedrichshain den zweiten Preis beim internationalen Schlagerfest Dresden. Sie bereiste die Bühnen der DDR und später auch der BRD. Seit jeher fühlt sie sich als Solointerpretin von Pop-, Rock- und Soul-beeinflusster Musik genauso wohl, wie in der Zusammenarbeit mit Jazzmusikern, die sie ihre ganze Karriere besonders groß schrieb.

Karten gibt es im unter Telefon 01805 2181-50, im LVZ-Stadtbüro in der Nikolaistraße 42 und in der Geschäftsstelle der Leipziger Volkszeitung im Peterssteinweg 14.

Holger Günther

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