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Martin Roth - Emsiger Kulturmanager und globaler Netzwerker

Martin Roth - Emsiger Kulturmanager und globaler Netzwerker

Martin Roth gehört zu Deutschlands wichtigsten Museumschefs und emsigen Kulturmanagern. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eroberten unter seiner Generaldirektion ihren Rang in der internationalen Liga zurück.

Dresden. Der in der weltweiten Kultur- und Kunstszene exzellent vernetzte Schwabe bahnte Kooperationen, Ausstellungen und Forschungsprojekte in Europa, Nordamerika, Asien und der arabischen Welt an. Nicht nur in seiner Zeit als Chef des Deutschen Museumsbundes (1995-2003) stritt er zudem für die Belange der Kultureinrichtungen.

Roth ist Jahrgang 1955 und stammt aus Stuttgart. Er studierte in Tübingen Empirische Kulturwissenschaft und Ethnologie und promovierte 1987 über die Geschichte des kulturhistorischen Museums. Nach einem Forschungsaufenthalt in Paris war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Museum Berlin. Von 1991 bis 2000 leitete er das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Ab 1996 konzipierte er für die Expo 2000 Hannover den Themenpark, Weltweite Projekte und den Globalen Dialog. 2001 übernahm Roth, der mit seiner Familie in Berlin lebt, die Generaldirektion der Dresdner Kunstsammlungen.

Kurz nach dem Amtsantritt meisterte er die Flutkatastrophe 2002, kämpfte für ein neues Zentraldepot als sicherem Aufbewahrungsort der Gemälde und für den weiteren Ausbau des Residenzschlosses zum Museumszentrum. Roth engagierte sich zudem für Präsentationen der Gegenwartskunst in der Barockstadt und in der Kulturpolitik. Dabei eckte er zuweilen auch im eigenen Haus sowie in Ministerien an. Zuletzt war Roth im Zusammenhang mit der von den Dresdner Kunstsammlung maßgeblich gestalteten Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking in die Kritik geraten. Doch Roth setzt auch bei Projekten in diktatorisch regierten Ländern auf die Kunst der Verständigung und Dialog.

dpa

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