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Mendebrunnen: Warum kostet die Sanierung so viel Geld?

Mendebrunnen: Warum kostet die Sanierung so viel Geld?

Zurzeit ruht die Baustelle am Mendebrunnen: Für die Bauarbeiten ist eine längere frostfreie Periode nötig. Viele Leipziger fragen sich allerdings beim Blick auf die Informationen am Bauzaun, weshalb die Sanierung eines Brunnens so viel kostet wie manches Einfamilienhaus.

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So schön soll er im Sommer wieder aussehen: Der Mendebrunnen wird saniert - für teures Geld.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Mehr als 243 000 Euro sind für die Erneuerung veranschlagt. So verteilen sich die Kosten:

Baustelleneinrichtung: 6110 Euro;

Restaurierung der Bronzeskulpturen: 54 930 Euro;

Sanierung der Granit-Brunnenteile: 53 442 Euro;

Umlagerung der Bruchsteine im Oberbecken: 2160 Euro;

Rohbauarbeiten im Oberbecken: 7776 Euro;

Dichtungsarbeiten im Oberbecken: 44 635 Euro;

Brunnentechnik: 38 100 Euro;

Planungs-/Nebenkosten: 36 400 Euro.

Gut für die Stadtkasse: Aus ihr fließt "nur" ein Eigenanteil von 80 000 Euro, sagt David Quosdorf von der Pressestelle der Stadt. Aus dem Fördermittelprogramm Denkmalschutz des Freistaates Sachsen fließt der dickste Batzen: 108 000 Euro. Die Porsche AG (45 000 Euro) sowie die Abfalllogistik GmbH (10 000 Euro) unterstützen das Projekt ebenfalls.

Seit Ende August werden die Bronzeplastiken des Brunnens in einer Spezialwerkstatt restauriert. Die Rohbauarbeiten am Becken sowie die Sanierung und Montage der Natursteinteile sind bereits abgeschlossen. Ab Ende März soll es weitergehen - mit Arbeiten am Brunnenkörper, der Neuverfugung und teilweisen Neuerrichtung des inneren Beckens. Die Wasseraufbereitungstechnik wird erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten am Brunnenbecken werden die eingelagerten und sanierten Bronzefiguren wieder im Mendebrunnen montiert.

Nach aktuellem Stand soll der Mendebrunnen im Juli fertig sein. Zuletzt war er beim Bau der Tiefgarage unter dem Augustusplatz 1996 komplett abgebaut und zwischengelagert worden. Starker Frost verursachte zwischen 2010 und 2012 Risse und undichte Stellen. Aber auch bauliche Mängel wurden festgestellt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.01.2014

Meine, Björn

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