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Milla Jovovich: "Ich liebe meine Superkräfte"

Milla Jovovich: "Ich liebe meine Superkräfte"

Zum vierten Mal kehrt Milla Jovovich (34) als Zombie-bekämpfende Actionheldin auf die Leinwand zurück. In der Videospielverfilmung "Resident Evil – Afterlife" gehört Alice zu den wenigen Überlebenden einer Virusattacke, die fast alle Menschen zu brutalen Untoten gemacht hat.

Los Angeles. 2002 hatte der britische Regisseur Paul W.S. Anderson die in Kiew geborene Laufsteg- und Leinwandschönheit erstmals für den Originalfilm "Resident Evil" engagiert.

Inzwischen sind die beiden miteinander verheiratet und Eltern einer kleinen Tochter. Zu ihrer Rolle als kämpferische Alice kehrt Jovovich immer wieder gerne zurück. "Ich liebe meine Superkräfte", bekannte die Schauspielerin im Interview in Los Angeles.

Was gefällt Ihnen so sehr an der Figur, dass sie immer wieder als Alice zurückkehren?

"Zum einen war es das Lieblingsvideospiel meines Bruders. Ich dachte anfangs, wäre das nicht toll, meinen Bruder damit zu überraschen, dass ich in ‚Resident Evil’ auftrete. Wir haben uns oft stundenlang bei Spielen in diese Welt hineinversetzt. Als dann der zweite Film anlief, fand ich es einfach klasse, dass die Leute mich in dieser Rolle mochten. Außerdem liebe ich es, für die Rolle zu trainieren und meine eigenen Stunts zu machen und Kampfsport zu lernen."

Es gibt nur wenige Action-Filme mit weiblichen Helden. Hat Sie das gereizt?

"Das macht die Reihe wirklich recht einzigartig. Ich glaube, seit ‚Aliens’ hat es kein Action-Franchise mit einer Frau gegeben, das es bis zum vierten Teil geschafft hat. Aber ich glaube, dass der Reiz der Serie einen anderen Grund hat. Ich hoffe zumindest, dass der Erfolg damit zu tun hat, dass wir (Jovovich und Anderson) unsere Arbeit so lieben und so viel Leidenschaft mit einbringen. Wir sind mit Leib und Seele dabei. Für Paul und mich sind das echt lustige Filme, nichts, was dich emotional runterzieht. Wir drehen gute Actionstreifen mit Monstern und Explosionen."

Sie haben erstmals im 3D-Format gedreht. Machte das einen Unterschied?

"Es ist ein sehr intensives Erlebnis, nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für uns Schauspieler. Man kann in den Kampfszenen nicht so viel tricksen. Du musst nah an den Gegner rangehen, damit es echt aussieht. Dabei passieren Fehler, schließlich bin ich keine professionelle Kämpferin, sondern eine Schauspielerin. Ein Profi weiß, wie man seine Beine richtig ausstreckt, um eine Tür einzutreten. Als Schauspieler versucht man das auch, und schon fällt man auf die Nase und hat überall Schrammen."

Liliana Martínez-Scarpellini/Barbara Munker, dpa

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